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Dantesco - De La Mano De La Muerte
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

Khaos Master Production

Rezensent

Mansur ? The Metal Messiah

Dantesco machen es einem nicht gerade einfach, was die Einordnung betrifft und vor allem, wenn man sie mit anderen Bands vergleichen soll, da sie ziemlich eigenständig sind. Aber mal der Reihe nach. Die Band kommt aus Puerto Rico, womit sie bei mir schon mal den Exotenbonus 100 prozentig innehaben, und das um so mehr, da in spanisch gesungen wird. Dem Titel zufolge geht es hier um den Tod. Direkt übersetzt bedeutet er "An der Hand des Todes".

Musikalisch haben wir es hier mit gutem, episch angehauchten Doom Metal zu tun, der auch Elemente des Power Metal miteinbezieht und daher sehr abwechslungsreich rüberkommt. Hin und wieder ziehen Dantesco das Tempo etwas an, was keineswegs störend wirkt; auch die vielen Akustikgitarren-Passagen können wirklich überzeugen und verleihen dem Album noch etwas mystisch-melancholisches. Der Sound ist zwar heavy, aber nie so heavy und düster wie bei My Dying Bride oder Mourning Beloveth. Zwar ist der Gesang für meinen Geschmack zu sehr in den Vordergrund gemischt, aber das kann natürlich auch daran liegen, daß ich es generell nicht gewohnt bin, Metal Bands auf spanisch zu hören. Apropos Gesang: Sänger Erico La Bestia kann wirklich singen, was im Zeitalter der Grunzer, Kreischer und Schreier schon fast zu schön scheint um wahr zu sein. Wie schon gesagt, mit dem Vergleich ist das so eine Sache, aber man könnte mal Candlemass und Solitude Aeturnus anführen, wobei auch die italienischen Doomsword im Klanggewand Dantescos vertreten sind. Die CD benötigt aber mehr als die üblichen ein bis zwei Durchläufe, um sich mit dem breit gefächertem Material vertraut zu machen.

Erwähnenswert ist auch das geniale Cover und der für eine Eigenproduktion wirklich gelungene Sound. Scheinbar haben die Jungs von der Karibik-Insel auch Sinn für Humor, so nennt sich einer der beiden Gitarristen Ramon de Jesùs, während der Trommler schlicht Diablo heißt. Irgendwie muß Puerto Rico ein Geheimtipp für geile unbekannte Metal Bands sein, wenn ich bedenke, daß dort nur ca. drei Millionen Menschen leben und auch noch die Thrasher Cardinal Sin von dort kommen. Ich glaube, ich plane dort mal meinen nächsten Urlaub...

"De La Mano De La Muerte" gibt es direkt beim Khaosmaster zu bestellen, der auch für den Vertrieb verantwortlich ist. Ich habe schon des öfteren von ihm CDs bezogen und nur gute Erfahrungen gemacht. Ich glaube, die Preise liegen bei $7,99 zum Mitbieten auf des Masters Ebay-Seite (bei derzeitiger Euro-Lage immer eine gute Investition). Wer keinen Bock aufs Bieten hat kann sie auch für 15 (T-)euros (inkl. Porto) bei www.metaleros.de bestellen.



   
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