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7 Seals - Mooncurse
Metalspheres Info-Box

Genre

Epic Power Metal

Jahr

2005

Spielzeit

25:55

Rezensent

Martin

Das sind also 7 Seals? aha. Na ja, die Aufmachung ist ja nicht gerade der Kracher. Würde ich das Teil jetzt im Laden stehen sehen, würde ich wohl achtlos daran vorüber schreiten. Zwar ist das gesamte Booklet recht dienlich da es sowohl die Homepage, Danksagungen ein Bandfoto und alle Liedtexte beinhaltet, trotzdem aber absolut unspektakulär rüberkommt. Dabei wäre ein fantasievoll gestaltetes Artwork viel passender gewesen. Die Musik die 7 Seals spielen ist nämlich lang nicht so trüb und einfallslos, wie es das äußere Bild vorgibt - ganz im Gegenteil. Zwar mag das Ganze stellenweise etwas arg kitschig rüberkommen, aber irgendwie hat das verdammt viel Stil. Gesangstechnisch ist das zumindest der Fall, da nämlich auch eine Frau das Mikro besetzt. Aufgelockert werden die weiblichen Gesangspassagen von einer sehr gut klingenden, männlichen Stimme des zweiten Vokalisten, die sehr gut ins Bild passt. Besonders angenehm ist es, wenn beide gleichzeitig stimmlich aktiv werden.
So, das war es dann auch schon grob zu den Besonderheiten. Ansonsten bieten 7 Seals ordentlichen Power Metal mit durchaus annehmbaren Riffs, schnellem Schlagzeug und ein wenig Portion an Atmosphäre, die ihre Musik vermittelt. Dafür, dass es sich hierbei um eine selbst produzierte Scheibe handelt, ist der Sound außerdem richtig stark, nämlich druckvoll und sauber aber nicht zu bombastisch. Die Titel "Dawn Of Winter", "The Necromancer" sowie "Prophecies Of Nostradamos" darf man sich auf ihrer unten aufgeführten Heimseite in Form eines Ausschnitts zu Gemüte führen. Vor allem letzteren Song gilt es anzutesten, da dieser wohl das Beste ist, was die CD zu bieten hat.

Falls ich euch neugierig gemacht habe könnt ihr eine CD-Bestellung an unten stehende E-Mail Adresse schicken. Sofern ihr auf epischere Klänge steht und unkonventionellere Methoden nicht scheut, solltet ihr das auch ruhig mal in Angriff nehmen. Die Band beschreitet jedenfalls andere Wege als das Gros an Bands und wird damit sicher den ein oder anderen Fan mehr auf ihrer Seite haben als der beispielsweise hundertste Blind Guardian Klon.

Zweite Meinung von Peter

Man/Frau mag mir Vereinsmeierei, Vetternwirtschaft oder falsch verstandenen Lokalpatriotismus vorwerfen, stört mich nicht! Aber es ist nun mal eine Tatsache, das in meiner wunderschönen Heimatstadt über die Jahre gesehen, schwermetallische Klänge sich eigentlich nur im wuchtigen Klang der Domglocken niederschlugen. Gut, seit anno irgendwann mal sind Breaker aktiv, aber die kennt auch nicht jeder. Torian und Deadly Sin erfreuen sich schon eines gewissen Bekanntheitsgrades. Aber das war es dann auch fast schon. Ein paar Kellerkinder gibt es noch und die werden möglicherweise auch irgendwann sich an die Öffentlichkeit wagen. Einen Schritt, den 7 Seals jetzt mit ihrer ersten leider viel zu kurz geratenen Silberscheibe gewagt haben. Ein Wagnis, dass sich auf alle Fälle gelohnt hat. Es gibt da einen wohlmeinender Quälgeist, der mir schon seit Wochen in den höchsten Tönen von der CD und der Band vorgeschwärmt hat. Nun gut, dann werde ich mal nicht so phlegmatisch und ignorant sein und das neueste Aushängeschild in punkto Härtegrad 10 antesten. Zuerst gilt es das Intro zu überstehen, das symphonisch und lateinisch gesungen, erstmal keine Rückschlüsse auf die nächsten Titel zulässt. Aber dann geht es los! Von "My own secret" bis hin zum abschließende "Prophecies of Nostradamus" spielen 7 Seals locker und flockig, als wäre es das leichteste der Welt, ihr melodisches Ohrenfutter professionell und ohne Anfängerunglücke locker durch. Bands, wo der Gesang zwischen einer holden Maid und einem männlichen Gegenpart aufgeteilt wird, gibt es genug. Meistens grölt der Mann wie bei einer Wirtshausrauferei und die (meistens)junge Dame, muss dann mit ihrer Engelsstimme beschwichtigen. Nicht so bei dieser Band. Hier ergibt sich ein harmonisches ganzes, das sich bestens in die ausgereiften musikalischen Strukturen einfügt. Dezent bombastische Schmankerl wie "Dawn of Winter" stehen in einem ausgewogenenVerhältnis zu gut nach vorne marschierenden Titeln wie "My own secret". Ein weise Entscheidung war es im übrigen, nicht noch einen Keyboarder ins Boot zu holen. Dann wäre die Nightwish Kiste garantiert ganz weit offen. So können 7 Seals zwar nicht für sich reklamieren, besonders aus der Masse herauszuragen, aber immerhin gibt es Heavy Metal ohne viel Schnick Schnack. Müsste ich einen Titel besonders hervorheben und als Referenz benennen, wäre ich ganz schön im Erklärungsnotstand. Im Prinzip bewegen sich alle Songs auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Mein heutiger Favorit ist auf alle Fälle "Prophecies of Nostradamus". Wer gerne melodischen, aber nicht mit dem üblichen Leichtkraftstoff zu vergleichenden Metal, zu seinen bevorzugten Hörgewohnheiten zählt, dem empfehle ich diese aufstrebende Band.



   
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