Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4712735
Besucher seit 09/2002


Frank Zander - Rabenschwarz 2
Metalspheres Info-Box

Genre

Electro Rock / Metal

Label

Zett Records

Rezensent

Volker

Aller guten Dinge sind Zwei? Sagt das Sprichwort gerade nicht und im Falle von "Rabenschwarz" ist fraglich, ob eine Fortsetzung überhaupt gelingen kann. Scheinbar hat der erste Teil auch kommerziell guten Anklang gefunden und in der Tat konnte Frank Zander mit der Transformation von Schlager in die Neue Deutsche Härte einen Überraschungserfolg landen und entgegen aller Erwartungen mehr Zuspruch als Spott ernten. Zander hätte sicherlich gut daran getan, diese Lorbeeren einzukassieren und sich fortan wieder anderem zuzuwenden, denn "Rabenschwarz 2" läuft schon per se Gefahr als Abklatsch des Prototyps abgestempelt zu werden, sofern nicht die schwierige Gratwanderung gelingt, das Konzept in einem von neuem Interesse weckenden Gewand zu präsentieren.

Erwartungsgemäß gelingt dies nicht, so dass das Album zunächst vor allem den faden Beigeschmack hinterlässt, dies alles letztes Jahr schon mal spannender und unterhaltsamer gehört zu haben. Die alten Gassenhauer "Er gehört zu mir" und "Du kannst nicht immer 17 sein" enthalten so die selben Rammstein-Riffs, die auch schon auf dem ersten Teil von "Rabenschwarz" zu hören waren und entlocken nicht mehr als ein müdes Gähnen. Kein Wunder, denn die Reproduktion des ewig gleichen "Gags" können sich im Bereich der härteren deutschsprachigen Musik allenfalls J.B.O. erlauben und selbst deren Veröffentlichungen stossen mit der Zeit mehr und mehr auf Desinteresse. Gelungen ausgefallen ist dagegen noch das stark verfremdete und in finster-elektronische Gefilde manövrierte "Ganz in weiss", welches eine kreative Existenzberechtigung vorweisen kann. Ansatzweise gilt das auch für "Liebeskummer lohnt sich nicht" im Duett mit Nina Hagen, die sich mittlerweile ja auch für alles hergibt, aber hier noch einmal schräge Akzente setzen kann. Besser jedenfalls, als sich als ehemalige Punk-Ikone in den billigsten Shows des Gleichschaltungs-Senders Nummer 1 namens RTL der vollkommenen Lächerlichkeit preiszugeben.
Dies nur am Rande, während über "Rabenschwarz 2" sonst nicht mehr viele Worte nötig sind. Die im selben Stil gehaltenen eigenen neuen Songs "Im Keller" und "Willkommen in meiner Welt" sind jedenfalls biederer Durchschnitt, während drei ältere Zander-Stücke ("Ur-Ur-Enkel von Frankenstein", "Hier kommt Kurt" sowie nochmals "Nachbar") nett umgestrickt sind, aber ebenfalls besonderen Esprit vermissen lassen. Und über den Text des ins Deutsche übertragenen Dire Straits-Klassiker "Sultans of Swing" hüllen wir besser den Mantel des Schweigens, so etwas muss man einem legendären Song nun wirklich nicht antun.

Bleibt zu hoffen, dass es Frank Zander nun damit bewenden lässt, denn für ein weiteres Auswalzen einer anfänglich guten Idee sehe ich nun wirklich rabenschwarz.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword