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Thy Wicked - Wenn Heimdalls Horn erklingt
Metalspheres Info-Box

Genre

Pagan Heavy Metal

Jahr

2005

Spielzeit

42:32

Rezensent

Sascha

Es wird langsam etwas ermüdend zuzusehen, wie immer mehr sogenannte "Pagan-Metal" Bands aus dem Boden schießen. Heidnische Gedanken textlich zu verarbeiten, ist sicher ein sinnvolles Anliegen und mit Primordial, Enslaved oder Helrunar gibt es ja auch ernstzunehmende Vertreter dieser Gattung, die sich dem Thema auf anspruchsvolle Weise widmen. Die Mehrzahl der Veröffentlichungen beschränkt sich leider auf plakative Texte, getränkt mit zweifelhaftem Ahnenkult und gefährlichem Halbwissen, die dann von den selbst ernannten "Germanen" Met zuprostend mitgegröhlt werden sollen. Den Gipfel der Peinlichkeiten können Thy Wicked auf ihrem Album nicht erklimmen, leider hat sich schon so manches Ärgernis eingeschlichen. Kostprobe? "Wir reiten durch das Christenland um Heidentum zu lehren, wer uns nicht folgt, der wird verbrannt um unseren Kult zu wehren, die Asen haben uns gesandt, das alte Gut zu ehren." Aua! Mal abgesehen vom Holzhammer-Reim sicher kein Glanzstück nordischer Dichtkunst.

Teilweise wird, wie in "Beltane" auch schonmal das Tempo angezogen, dennoch ist es größtenteils eingängiger Heavy/Thrash Metal der uns hier geboten wird, der ohne den Germanen-Anstrich sicher kein großes Aufsehen erregen würde. Die Instrumental-Fraktion ist wirklich fit und spielt ziemlich tight zusammen, auch eine große Spielfreude ist hörbar, aber ich konnte keine besonderen Ideen entdecken, die mich so begeistert hätten, dass ich zum Kauf des Albums raten müsste. Um dem Anspruch, als Pagan-Metal Band zu gelten, gerecht zu werden, wird selbstverständlich Black-Metal-typischer Krächzgesang benutzt, der häufig durch tiefe Growls oder "hymnischen" Klargesang aufgelockert wird. Letzterer verursachte jedoch häufig Zahnschmerzen beim Rezensenten.

Solltet ihr eingängigen Thrash Metal mit Germanen-Thematik und keine allzu großen Überraschungen mögen, probiert es auf der Internet-Seite der Band ruhig mal mit "Rabenschrei" oder "Beltane", vielleicht kann es ja doch nicht schaden. Um allerdings in der unüberschaubaren Anzahl von Neuveröffentlichungen zu erstrahlen, muss für meinen Geschmack einiges mehr geboten werden, als es "Wenn Heimdalls Horn erklingt" tut.



   
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