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Dragonsfire - Burning for Metal
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Jahr

2005

Spielzeit

26:44

Rezensent

Lex

Weder Bandname noch die reichlich schlichte Aufmachung des Demos hätten mich unter normalen Umständen dazu hingerissen, diesem Silberling meine Zeit und mein Gehör zu schenken. Zwar soll der Inhalt nicht nach der Verpackung beurteilt werden, doch ehrlich gesagt spielt dieser erste Eindruck, ob man es will oder nicht, bei der Auswahl von Musik keine ungewichtige Rolle. Weiter fällt auf, dass Dragonsfire typische True-Metal-Texte verwenden und von Königen, Drachen und mächtigen Kriegern singen. Originell ist das bestimmt nicht. Aber: Wir haben hier eine reinrassige Heavy Metal-Kapelle, die fünf Eisen nach traditioneller, germanischer Handwerkskunst geschmiedet hat. Da erwarte ich (und der Fan) nichts anderes als die Tugenden richtigen Metals: Spielfreude, Leidenschaft, Klischee, Härte und Melodie. Oder: "Burning for Metal". Und genau das machen die Südhessen - ohne Kompromisse.

Aber nicht nur deswegen ist dieses Demo eine echte Empfehlung für Fans des ehrlichen Metals. Über kleinere Schwächen wie zum Beispiel beim Gesang (sehr schön zu hören am Anfang von "Purgatory") kann man getrost hinwegsehen. Instrumentale Fähigkeit kann man lernen. Wie man gute Songs mit griffigen Melodien schreibt nicht. Und davon haben die Fünf dann auch 100% am Start. Jeder der Tracks weiß mit einem eigenen Charakter aufzuwarten: Sei es der schwere Stampfer und vorbildliche Mitgröl-Opener "Kings", das eher hymnische und schnelle "Black Dragon", "My World" als eine Mischung von beiden oder die beiden Stücke "Purgatory" und "The Warrior", die für die epischen Momente sorgen. Kompliment! Ich freue mich jetzt schon auf das erste Scheibchen in Album-Länge.

Bestellen könnt ihr die CD für faire 6 Euro + Versand bei

Matthias Bludau
Gerhart Hauptmann Straße 8a
64589 Stockstadt
info@dragonsfire.de
http://www.dragonsfire.de

Zweite Meinung von Peter

Der erste Tag im neuen Jahr beschert den meisten von uns den Wunsch nach einem gut gekühlten Mineralwasser, Aspirin oder gleich bis zum nächsten Silvester weiterzuschlafen. Auf die Idee ausgerechnet am 1.1. eine Band zu gründen kommen wohl die wenigsten. Keine Schnapsidee war es, gleich zu Anfang diesen Jahres Dragonsfire aus der Taufe zu heben. Es war sicherlich auch kein Schnellschuss, nachdem Peter Kalabis im März zur Band gestoßen war, sich im April mit einem fast zweistündigen Programm im Rhein/Main Gebiet auf die Bühne zu stellen. Im Gegensatz zu manch anderen Instrumental und Vokalquälgeistern war es nur ein logischer Schritt, dass die Monate Juli bis September für diverse Studiobesuche eingeplant waren. Die Band war nicht frühreif oder mit besonderen überdurchschnittlichen Fähigkeiten gesegnet. Das Ganze hat sich nicht nur mal so ergeben, sondern ist schon wohl überlegt. Das gemeinsame Treibmittel heißt "Heavy Metal", und da sich die einzelnen Mitglieder der Band schon vorher irgendwie kannten, ist dieses schnelle Aufeinanderfolgen von Konzerten und CD Aufnehmen gar nicht mal so ungewöhnlich.

Der Name der Band, der Titel der CD, weniger das Cover, das eher unscheinbar wirkt, signalisiert ganz klar, wo Bartel seinen Reinstahl kauft. Nicht beim Schrotthändler um die Ecke, der nur mit Nu Metal, Metalcore oder sonstigen kaum zum Schmieden geeigneten Billigmetall seinen Lebensunterhalt verdient. Da muss schon eine Firma her, die ihr 25jähriges Dienstjubiläum ohne Alterserscheinungen überstanden hat und für nicht gerade wenige immer noch das Unternehmen des Vertrauens ist. Bevor ich die CD hören konnte, war es mir vergönnt, die Band live zu erleben. Wenn auch nur als Support und mit 45 Minuten Spielzeit, steppte der Bär und die Band zog ihr ursprüngliches Stöffchen ohne wenn und aber durch. Was auf der Bühne ein Feuerwerk war, kommt naturgemäß auf CD etwas weniger fulminant rüber. Das Problem hat jede andere Band auch, und deswegen ist das jetzt nur eine allgemeine Anmerkung und keine Bewertung. Zur Kritik kommt lediglich die Musik, und da können die Drachenröster punkten. Allerdings sollte das Herz einen gleichmäßigen stählernen Herzschlag haben und nicht bei störenden alternativen oder sonst wie gearteten Fremdgeräuschen noch etwas höher schlagen. Insgesamt kommt die CD auf insgesamt 5 Titel, leider nicht das meiste, aber was bei jedem dieser recht üppigen Songs sofort auffällt, ist nicht das stupide Festhalten an bestehenden und schon tausendmal woanders gehörten Versatzstücken, die dann zu einem bandeigenen Ganzen zusammengekleistert werden. Dragonsfire können in diesem frühen Stadium ihres Bestehens jetzt schon für sich reklamieren, eine Bereicherung für den Underground zu sein. Dafür gibt es eben die erwähnte alles überzeugende Präsenz auf der Bühne und natürlich diese CD. Während Manowar oder Jag Panzer sich schon längst ihren Platz im Altersheim haben reservieren lassen, Wizard mittlerweile auch nicht mehr so prickelnd ungestüm sind, wie zu ihren Anfangstagen und Stormwarrior sich zu einer Alternative im True Metal-Sektor hocharbeiten, gibt es durchaus noch Platz für ernstzunehmende Mitbewerber. Warum nicht Dragonsfire? Sucht euch Gründe aus, die dagegen sprechen und die Gegenargumente werden um so heftiger ausfallen. Ob ich nun das Hochgeschwindigkeitsgeschoss "Purgatory" als Beispiel nenne oder das abschließende "Warrior", hier wird kein schnell zusammengetragenes Strandgut angeboten, das ist schon was Hochwertiges. Um noch mal bei "The Warrior" zu bleiben: So einen Titel habe ich von Manowar schon lange nicht mehr gehört. Auch wenn die Handbremse etwas angezogen wird und das geschickt aufgebaute "My World" für Gänsehaut sorgt, ist der viel beschworene "Spirit of Metal" allgegenwärtig. Mein lärmgeplagter Nachbar nennt das unnötigen Krach, aber ich sage dazu HEAVY METAL!!!!!!!



   
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