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Rhapsody - Live in Canada 2005 - The Dark Secret
Metalspheres Info-Box

Genre

Italo Metal

Label

Magic Circle Music

Rezensent

Dennis

Braucht die Welt eine Rhapsody-Live-Scheibe? Eine berechtigte Frage, wenn man sich vor Augen hält, daß das Sextett italienischen Ursprungs auf der Bühne regelmäßig versagt. Auf diesem Live-Album hier läuft das im Juni 2005 in Montreal aufgenommene Konzert jedoch erstaunlich gut rein, möglicherweise, weil die Unterschiede zu den Studioalben ziemlich gering ausfallen. Einer der Gründe dafür mag sein, daß bei Rhapsody live sowieso das meiste vom Band läuft. Schon interessant, daß ausgerechnet Labelchef und selbsternannter Enemy of false Metal Joey de Maio so begeistert von der Band zu sein scheint, daß er Rhapsody neben einem fetten Plattenvertrag kurzerhand auch noch mit einem Supportplatz bei der laufenden Manowar-Tour ausstatten mußte. Anscheinend läßt sich mit den Italienern 'ne Menge Kohle scheffeln, und es würde mich nicht großartig wunden, wenn schon bald ein ganzes Bündel Rhapsody DVDs über Magic Circle Music das Licht der Welt erblicken würde. Aber zurück zu dieser CD: Eine Stunde lang begeistern Rhapsody hörbar jede Menge Fans, ob viel nachbearbeitet wurde läßt sich höchstens erraten. Irgendwie haben es die Macher der Scheibe jedoch geschafft, daß sich die Live-Situation auch ein wenig auf die Fantasie des Zuhörers überträgt. Will meinen: Alles klingt einfach ein klitzekleines bißchen unstrukturierter und nicht jeder Ton von den Drums oder beim Gesang sitzt so perfekt wie auf den Studioalben, so daß den Fantasy Geschichten Rhapsodys mit all ihren Kriegern, Drachen und Schlachten zusätzliches Leben eingehaucht wird. Schön ist es auch, einmal mehr die Stimme von Christopher Lee im Intro "The Dark Secret" und dem darauffolgenden "Unholy Warcry" zu hören, während Fabio Lione bei seinen Ansagen den Beweis antritt, daß er irgendwann einmal ein paar Französisch Stunden gehabt haben muß. Der Sound ist gut, die Songauswahl ebenso und Spaß macht die Scheibe erstaunlicherweise auch. Eine eindeutige Antwort auf die eingangs gestellte Frage kann deshalb nicht gegeben werden, denn sowohl die Studioalben als auch dieses Livealbum haben beide ihre eigenen Vorzüge. Erstere in der oftmals zu beobachtenden Zusammengehörigkeit und der ununterbrochenen Aneinanderreihung ihrer Songs zu kleinen Fantasy-Geschichten, und dieses Album hier durch den erhöhten Faktor an Authentizität. Stellt sich nur noch die Frage, weshalb von diesem Gefühl auf den Konzerten selbst weit und breit jede Spur fehlt.


Tracklist:

1. The Dark Secret
2. Unholy Warcry
3. Wisdom of the Kings
4. The Village of Dwarves
5. Erian's Mystical Rhymes
6. Lamento Eroico
7. Dawn of Victory
8. Nightfall on the grey Mountains
9. The March of the Swordmaster
10. Emerald Sword
11. Gran Finale



   
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