Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4712114
Besucher seit 09/2002


Atras Cineris - Blut (Demo)
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Jahr

2005

Spielzeit

27:35

Rezensent

Martin

Diese noch junge Band aus Baden-Württemberg, die mit ihrem zweiten Demo namens "Blut" zum ersten Mal so wirklich auf sich aufmerksam macht, scheint noch Großes vor sich zu haben, denn die genannte Veröffentlichung, um die es hier selbstverständlich auch gehen soll, ist ein äußerst starkes Stück Tonkunst.

Vom äußerlichen Erscheinungsbild kann ich euch leider nicht viel verraten, da mir lediglich das Cover vorliegt. Jenes missfällt mir aber aus irgendeinem Grund schon etwas. Die womöglich misanthropische Einstellung kommt zwar aufgrund der zahlreichen Kadaver die in einem mächtigen Feuerwall verbrennen, gut heraus, die Umsetzung hätte aber ein wenig opulenter ausfallen können, da das Ganze irgendwie sehr starr und gekünstelt wirkt.

Nun gut, musikalisch präsentieren sich Atras Cineris wiederum von ihrer besseren Seite. Zwar ist der Sound nicht gerade optimal ausgefallen da ein wenig mehr Druck nicht schlecht gewesen wäre, für ein Demo ist es aber allemal ausreichend und dass Black Metal nicht gerade mit bombastischen Klängen glänzt, weiß man ja sowieso. Geboten werden, abgesehen vom stimmigen Intro, ganze vier Songs welche allesamt die Fünf-Minuten-Grenze überschreiten. Besonders heraus zu stechen weiß dabei das grandiose "?Of Pain And Despair", welches gar über acht Minuten lang ist. Hierbei harmonieren die schnellen und schleppenden Abschnitte superb miteinander und erzeugen ein wahrhaft beängstigendes und erdrückendes Gesamtbild. Das heißt allerdings nicht, dass die verbleibenden Songs großartig hinter genanntem zurückstehen. Dem ist nämlich ganz und gar nicht so. Jeder Song wirkt sehr intensiv und klingt niemals abgedroschen sondern viel eher eigenständig. Vor allem die Riffs bei "Warfare" wissen zu gefallen und treiben den Hörer in einen immer dunkler und beängstigender werdenden Abgrund. Sehr imposant ist zudem noch der mächtige Klang des Schlagzeugs in so mancher Passage ? mehr davon! Einziger zu erwähnender Wehrmutstropfen aus meiner Sicht sind die Vocals, die zwar in den kreischenden Passagen verdammt viel Energie projizieren, die Growls aber hätten ruhig noch ein wenig spärlicher als ohnehin gesät werden können, da sie in manchen Abschnitten einfach zu ungestüm bzw. unpassend wirken. So, und das war es dann auch schon mit den Defiziten. Deshalb bin ich auch schon auf weiteres Material gespannt. Denn Klasse und innovative Elemente bringt das Quartett ohne Frage mit.

Gepresst wird das Teil nur dreihundert Mal, also solltet Ihr bei Interesse nicht allzu lange zögern. Die Fünf Euronen zuzüglich Porto sind meines Erachtens nach jedenfalls gut angelegt. Immerhin wird man knapp ein halbe Stunde lang mit interessanter Musik verwöhnt.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword