|
Future is Tomorrow - The New Messiah |
 |
|
Metalspheres Info-Box |
Genre |
Heavy Metal |
Jahr | 2005 | Spielzeit | 29:05 |
Rezensent |
Klaus |
|
Mächtig traditionell und ein wenig kauzig kommt diese italienische Kapelle daher, gerade so, als wären sie auf Zeitreise in die glorreichen Anfangstage des Heavy Metal gegangen: "The New Messiah" hätte man mir jedenfalls auch als verschollenes Relikt der NWoBHM unterschieben können. Allerdings wird hier nicht stumpf kopiert, sondern vielmehr der alte Geist liebevoll und unbekümmert beschworen. So drängen sich gesanglich Parallelen zu John Gallagher von Raven auf, Highspeed-Passagen sind die Ausnahme, auf Keyboards und Effektspielereien wird gänzlich verzichtet: einfach ordentlich Distortion auf die Klampfen, und ab geht's.
Die 6 Stücke dieser Eigenproduktion besitzen zudem nachvollziehbare und interessante Arrangements und eine druckvolle, natürliche Produktion. Besonders das siebenminütige "The Nameless One" lässt aufhorchen: von einem akustischen Flamenco-Riff eingeleitet, das kurz darauf von den Stromgitarren übernommen wird und als Thema immer mal wieder auftaucht, entwickelt es eine progressiv angehauchte Note. Der einzige Schwachpunkt der Scheibe sind die wenig überzeugenden Chöre, die aber recht selten und ohne zu nerven zum Einsatz kommen.
Alles in allem eine spaßige und empfehlenswerte Angelegenheit, zu der allerdings leider nirgendwo Bezugsmöglichkeiten zu finden sind: Interessenten wenden sich wohl am besten direkt per Mail an die Band. Zum Reinhören finden sich auf der Homepage Auszüge aus sämtlichen Stücken sowie das komplette erste Demo zum Download.Future is Tomorrow
c/o Michael Snidaro
Via G. Pascoli 9
33050, Porpetto (UD)
ITALY band@futureistomorrow.ithttp://www.futureistomorrow.it/
|
|
|
|