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Necrotic Flesh - Postmortem Pleasures
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

MDD

Rezensent

Martin

Da wurden die Klischees mal wieder bis ins letzte Hinterstübchen aufgebraucht. Die ehemals scheinbar recht attraktive aber inzwischen reichlich deformierte Frau die das Cover der allerersten Necrotic Flesh Veröffentlichung ziert, ist nicht mehr wirklich nett anzuschauen. Diese vergnügt sich scheinbar gegenwärtig mit einer weiteren untoten aber natürlich männlichen Person, womit der Albumtitel "Postmortem Pleasures" auch recht schnell und eindeutig erklärt ist. Stumpfsinn ist die Devise. Auch textlich knüpft man an dieses Konzept selbstverständlich an. So handeln diese von diversen Abartigkeiten a la Fäkalspielchen, Ekel erregenden sexuellen Handlungen sowie typischerweise von Blut, Eingeweiden, Leichen und so weiter. Inzwischen gehören derartige lyrische Ergüsse ja schon zum "guten" Ton im Death Metal, nur die Originalität sowie der Schock-Effekt sind inzwischen längst Vergangenheit. Wirklich lohnenswert oder gar essentiell ist es also nicht, sich diese mal intensiver zu Gemüte zu führen.

Ähnlich unoriginell wie schon das Drumherum ist auch die Musik der drei Kelheimer Jungs. Wobei ich nicht mal sagen kann, dass mich ihre Musik total kalt lässt. Trotzdem werden aber Freunde von progressiveren Klängen wie es beispielsweise bei Into Eternity und Disillusion der Fall ist, oder genauso auch Anhänger von hochkomplexem Gefrickel der Marke Necrophagist und den späteren Death nicht wirklich auf ihre Kosten kommen. Necrotic Flesh lassen es nämlich eher groovend angehen. Überwiegend klingt das Ganze gar recht old school-artig und erinnert nicht selten an Genregrößen wie Jungle Rot oder das frühe Six Feet Under Material. Die Songs sind kurz und knackig und unterschieden sich durch prägnante Stellen ausreichend voneinander, womit die verschiedenen Titel auch relativ gut im Ohr hängen bleiben. Leider ist die Spielzeit mit gerade mal fünfundzwanzig ein halb Minuten nicht gerade imposant ausgefallen und trägt dazu bei, dass man sich dieses doch eigentlich nette Stück Death Metal schon nach ein paar Hördurchläufen überhört haben könnte.

Wie schon angedeutet ist "Postmortem Pleasures" eher etwas für zwischendurch und gerade zum Feiern gut geeignet. Denn wer hat schon Lust sich bei den ganzen Alkoholmengen und dem Gequatsche noch wirklich auf jede einzelne Faser der Musik zu konzentrieren. Necrotic Flesh schaffen es nämlich einfache aber trotzdem sehr coole Musik zu machen die zum Haare schütteln und guter Laune einlädt. Schöngeister sollten aber definitiv die Finger hiervon lassen!



   
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