Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4665708
Besucher seit 09/2002


Norther - Till Death unites us
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Spinefarm Records

Rezensent

Dennis

Hmmm, also mit der neuen Norther werde ich irgendwie nicht so recht warm. Dabei hatte ich mich nach dem bisherigen Schaffen der Band eigentlich richtig auf die Platte gefreut und den Finnen insgeheim sogar zugetraut, in die Fußstapfen der großen Children of Bodom treten zu können, deren neues Album bei mir bislang auch noch nicht so recht gezündet hat. Genau das tun Norther aber nicht, zumal "Till Death unites us" für die Band eine klare Weiterentwicklung darstellt, die entgegengesetzt zu der Richtung verläuft, die Children of Bodom mit "Are you dead yet?" eingeschlagen haben. Mit diesem Album haben sich Norther damit ein gutes Stück von Bodom gelöst und noch deutlicher dem Power Metal verschrieben als auf den Vorgängeralben. Auch die Keyboards sind mittlerweile nur noch sehr dezent zu hören und stehen nicht mehr gleichberechtigt neben den Klampfen. Einzig das Gekeife von Petri Lindroos weckt noch Erinnerungen an die zuletzt noch vorhandenen Einflüsse aus dem Melodic Death Bereich, wie er von Vielen umschrieben wird, obwohl der Begriff "Death" ja eigentlich schon anderweitig belegt ist. Dazu gesellt sich auf "Till Death unites us" auch noch verstärkt auftretender Clean-Gesang in den Refrains. Das ist sicher nicht mehr innovativ aber natürlich trotzdem zulässig, ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß der vorliegende Longplayer mit zwei großen Problemen zu kämpfen hat: Zum Einen sind die Songs wesentlich einfacher aufgebaut als noch zuletzt und damit viel vorhersehbarer geworden, wohingegen durch plötzliche Breaks oder Tempiwechsel hervorgerufene Überraschungen über weite Strecken Fehlanzeige bleiben. Zum Anderen fallen Riffs und Melodien im Vergleich zu einem "Follow the Reaper" oder auch dem Vorgängeralbum "Death Unlimited" ein gutes Stück ab, weshalb ich daran zweifeln würde, daß der hier vollzogene Schritt die Band wirklich nach vorne bringt.

Zu den Höhepunkten des Albums zählen sicherlich das rasante "Fuck You" und die Midtempo-Nummer "Everything", die eigentlich ein toller Stampfer mit grandiosem Refrain geworden ist, welcher sich jedoch gegen Ende hin etwas zu oft wiederholt. Auch der Opener "Throwing my Life away" macht mächtig Druck, ist ebenso wie das folgende "Drowning" ganz in Ordnung, aber die Gitarrenarbeit klingt doch ein wenig künstlich und alles ein wenig wie auf dem Reißbrett entworfen. Ansonsten dümpelt die Platte leider ein bißchen belanglos vor sich hin und verbreitet weit weniger Frische als der vorzügliche Vorgänger "Death Unlimited". Auch "Till Death unites us" ist unter dem Strich sicherlich kein schlechtes Album im Sinne des Wortes und hätte vor einigen Jahren wohl noch reichlich Beifall erhalten. Leider ist es aber auch nicht der erhoffte große Wurf geworden, der im Jahre 2006 notwendig ist, um unter vielen stilistisch ähnlich gelagerten Bands verstärkte Aufmerksamkeit zu rechtfertigen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword