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Ostara - Immaculate Destruction
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Pop/Rock

Label

Trisol

Rezensent

Jonas

Kaum ist Weihnachtara vorbei, kommt auch schon Ostara. Gut, bis zum so oder so ähnlich lautenden kirchlichen Fest dauert's noch ein bisschen, aber die aktuelle Doppel-CD einer Band mit diesem Namen gibt es sogar schon seit 2005. Bei Ostara ist es wichtig, die Gruppe trotz entsprechendem Coverartwork und negativen Lyrics nicht in die harte Ecke zu stellen. Die Vermutung, dass die Gruppe Gothic Metal spielt wird nämlich auch gleich noch durch das härteste Riff des gesamten Albums im ersten Song gefestigt. Jedoch hat die Stimme von Sänger Richard Leviathan bei weitem nicht genug Aggressivität um einen bei dieser Sichtweise zu begeistern. Betrachtet man das Ganze aber als Pop-Gothic-Scheibe, deren Musiker eher Depeche Mode als Vorbilder haben, so gewinnt sie gleich neuen Reiz. Des öfteren binden Ostara, deren Musikstil das Label als "Gothic Folk" einordnet, elektronische Elemente in ihre von eingängigen Hooklines geprägten Songs ein. Allerdings werden manche Melodielinien mit den dazugehörigen Textzeilen etwas oft wiederholt, hier hätte das Ausdenken einiger zusätzlicher Reime sicher nicht geschadet. Bei "Endtime", wohl einem der stärksten Stücke des Albums, könnte es sich ? würde hier die Stimme von Michael Stipe erklingen ? um einen astreinen REM-Song handeln, was ein weiterer Indikator für einen nicht allzu hohen Härtegrad, dafür aber sehr anständiges Songwriting ist. Auf der zweiten CD finden sich abgesehen vom atmosphärischen, eher strukturlosen "Butterfly Dance" Remixes der Lieder der ersten Scheibe, die in den hier zu findenden Versionen großteils in Richtung Techno / Dancefloor gehen, für Leser unserer Seite also eher uninteressant sein dürften, grundsätzlich aber gar nicht so schlecht sind.
Insgesamt ist "Immaculate Destruction" ein nettes Gothic-Album mit guten Liedern, das seine Zielgruppe aber eher im Pop- beziehungsweise entspannten Rock-Bereich sucht als unter Anhängern von Moonspell oder Sentenced.



   
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