Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4644013
Besucher seit 09/2002


Gargamel - Watch for the Umbles
Metalspheres Info-Box

Genre

Psychedelic / Prog Rock

Label

Records Heaven / Transubstans Records

Rezensent

Volker

Ohne jemals ein großer Prog Rock Freak gewesen zu sein, beginne ich langsam aber sicher ein Faible für die tief in den 70ern verwurzelten Bands des norwegischen Labels Transubstans Records zu entwicklen, die kürzlich erst die reizvollen Carpet Knights präsentierten und nun mit den Landsleuten von Gargamel ordentlich nachlegen. Die mutmaßlich nach dem bösen Zauberer bei den Schlümpfen benannte Band lebt fernab aller Frickelkönige ihre jazzig-sphärische Variante progressiver Rockmusik aus und weidet sich an ausgedehnten, cineastisch anmutenden Kompositionen. Zueigen ist ihnen dabei eine düstere, fast schon mystische Herangehensweise, die mitunter schon minimalistisch wirkt und gerade daraus ihre enorme Intensität schöpft. Mit Flöten, Cello und Mellotron erschaffen die Norweger ein beinahe surrealistisches Flair, das sicherlich Querweise zu diversen eigenwilligen Proggies der 70er zulässt, die ich hoffentlich auch irgendwann auch noch einmal kennen lernen werde. Solange erfreue ich mich aber gerne an einer Band wie Gargamel, die etwa mit "In the cold" eine tiefschürfende Soundlanschaft kreiert, in deren Atmosphäre man regelrecht versinken kann. Beklemmende Passagen werden kongenial mit intensiv rockenden Momenten fusioniert, über denen plötzlich ein Saxophon schwebt und den Hörer ganz in seinen Bann reisst. Nur ein Bespiel für die fünf charakteristischen Songs auf "Watch for the Umbles", aber wohl das eindrucksvollste, knapp gefolgt vom fast 18minütigen Abschlussepos "Agitated Mind".
Gewaltig scheiden werden sich die Geister allerdings an Tom Uglebakken, dessen Gesangstechnik für Prog-Verhältnisse schon sagenhaft schlecht ist. Allerdings hält er sich überwiegend im Hintergrund und fügt sich im Ernstfall trotzdem sehr gut in die jeweiligen Stimmungslagen der Musik ein, so dass ich dies der Band nicht mal als Manko anlasten möchte.

"Watch for the Umbles" ist jedenfalls ein Album, das auf langfristigen Genuss ausgelegt ist und mich noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Musikliebhaber mit einer Affinität zu den Glanzzeiten des progressiven Rocks sollten hier gewiss mal genau hinhören.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword