Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4667354
Besucher seit 09/2002


Raunchy - Death Pop Romance
Metalspheres Info-Box

Genre

New Metal

Label

Lifeforce Records

Rezensent

Christian

Die Geschichte von Raunchy ist eine Geschichte voller Missverständnisse! Nein, keine Angst, dies wird keine Werbung für Damenhygiene! Aber dieser Slogan fiel mir sofort ein, als ich den neuen Silberling der Dänen in den Händen hielt. Warum, das möchte ich anhand dieses Reviews gerne entwickeln. Die ersten beiden CDs waren und sind für mich ganz große Kunst, vor allem "Confusion Bay" war eine Offenbarung. Mit dem starken Label Nuclear Blast im Rücken und derart starken Songs musste das Schiff mächtig Fahrt aufnehmen und alle Häfen der Musikwelt sicher anlaufen. Doch weit gefehlt! Ohne Frage war das Material sehr gut und genießt noch heute uneingeschränkt mein Vertrauen und Liebe. Aber der Sechser trennte sich wenige Tage vor der Veröffentlichung von Sänger und Gründungsmitglied Lars Vognstrup ? und das hinterließ eine Lücke und eine Wunde. Auch wenn recht schnell in Kasper Thomsen ein vollwertiger (Gesangs-) Ersatz gefunden wurde, ist die Bandchemie definitiv eine andere. Anfang des letzten Jahres droppte Nuclear Blast die Band, sodass "Death Pop Romance" durchaus als Neuanfang ansehen ist.
Der neue Sänger ist wirklich gut und man merkt den Besetzungswechsel tatsächlich nur sehr bedingt. Die Affinität zu Bands wie Fear Factory oder Soilwork ist nach wie vor da ? auch In Flames klopfen von Zeit zu Zeit an; doch wäre es schöner gewesen, wenn Raunchy ihren eigenen Stempel stärker ein- und angebracht hätten. Die Musik ist gut, keine Frage; packende Melodien, eine sehr gelungene Produktion, tolle Musiker ? aber die Hits fehlen, die wirklich großen Melodien und das Moment der Einzigartigkeit. Okay, eventuell zu hoch gegriffen. Was ich aber sagen will ist, dass man mit Raunchy eigentlich völlig zu Recht große Hoffnungen verbinden durfte. Diese werden nun zwar nicht vollends zerstört, aber das Album setzt zu sehr auf Bekanntes. Stillstand ist hier nicht ganz Tod, wohl aber fehlende Progression und Suche nach neuen Ufern. Raunchy heben sich dennoch aus dem Sumpf der Combos des New Metal heraus ? ausgehend von ihrem Potenzial und den Vorgängeralben jedoch muss man sagen, dass da noch mehr kommen könnte. Das ist, als ob Ballack bei Bochum Meisterleistungen brächte. Oder Neururer mit Hoffenheim in die 2. Liga aufstiege: Verschwendung von Kapazitäten, bzw. vielleicht auch ein zu geringer Selbstanspruch. Die Dänen wurden somit leider ähnlich wie ihre ursprünglichen Idole Fear Factory von der Szene eingeholt. Wenn FF denn die Idole waren. Und von Überholen kann hier nicht die Rede sein, das bitte beachten! Dazu sind Raunchy immer noch zu gut. Wer sie noch gar nicht kennt, mag sogar sagen, dass dieses Album für ihn eine Offenbarung darstellt; der möge sich aber danach bitte "Confusion Bay" anhören. Im Schulzeugnis stünde hier im Freitext: "Das ist eine ordentliche 2, aber eine 1 wäre durchaus auch drin gewesen!"



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword