Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4696271
Besucher seit 09/2002


Delirious - Made for the violent Age
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash/Speed Metal

Label

Armageddon Music

Rezensent

Christian

Das Cover dieser CD ist derart albern und überholt, dass das Klischee vermutlich gar nicht mehr hinterherkommt! Oder wer jagt hier wen? Das Bild ist wirklich nur doof und auch inhaltlich sehr dumpf ? so entsteht einmal mehr das Vorurteil des tumben Metalers! Wie auch immer, das Coverartwork erleichtert in jedem Fall die Genrezuordnung ? und das ist doch wiederum gut, oder? Es soll hier aber nicht um das Cover, sondern primär um die Musik gehen. Man muss jedoch so oder so konstatieren, dass der Einstieg nicht mehr ganz neutral erfolgt. Die Band aus Hamm gibt es schon eine ganze Weile und in den 16 Jahren ihres Bestehens haben sie auch schon die ein oder andere Zeile auf Tonträger gebannt. Man kann also erfahrene Musiker erwarten. Begrüßt wird der Hörer durch ein gediegenes und angenehm plätscherndes Intro. Schön, auch das erleichtert dem Thrash-Fan das Einleben und Sich-Wohlfühlen, war derlei Vorgehen doch zu Beginn dieses Genres übliche Praxis. Nun fragt man sich unwillkürlich, ob diese Berechenbarkeit weitergeht... Und dann geht es los! "Einstiegen, kommt alle mit!", meine ich fast aus den Boxen zu hören. Und ja, ich will mit! Man merkt den Kerlen ihre Erfahrung an ? das hier geht direkt nach vorne los und hat Hand und Fuß! Hier wird versiert geknüppelt und gemosht, gebrüllt und Gas gegeben. Aber es ist keine sture Achterbahnfahrt; der Fünfer aus Hamm nimmt auch mal das Tempo raus und übt sich in "My friend" an langsameren Tönen. Und das geht durch, das nimmt man ihnen ab, das können sie. Insgesamt sehe ich mich vor allem an Testament und Exodus erinnert, wobei der Grundton auch Kreator sehr gut zu Gesicht stünde. Ja, auch die Verspielt- und Verpeiltheit der alten Anthrax meine ich bisweilen zu erkennen (vor allem die Hooks und das Moshing). Eine kleine Portion Blind Guardian hier und da ergänzt (klein, wie gesagt!), und fertig ist das leckere Süppchen. Witzigerweise konterkarieren Delirious musikalisch damit den ersten Eindruck, den man durch das pure Sichten des Tonträgers hat gewinnen können. Ertappt! Sollte das Absicht gewesen sein, dann mea culpa!
Die Jungs sind definitiv Thrash mit Wurzeln in den späten 80ern, aber sie sind gut. Sie sind keinesfalls plump und berechenbar und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass "made for the violent age" auch 1988 wahre Freude bei der Thrasherfamilie ausgelöst hätte! Und das ist nun wirklich ein Kompliment ? vor allem wenn man bedenkt, dass man von dem Album auch heutzutage sagen kann, dass es fetzt! Hier nun also die Empfehlung an alle Leser: Anchecken! Nur das Cover am Ende der CD (wer hat das denn noch gecovert, hm, wer war das nur...) hätten sie sich sparen können.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword