Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4682345
Besucher seit 09/2002


Blazing Guns - I'll never (give up my leather)
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Jahr

2003

Spielzeit

24:29

Rezensent

Dennis

Ach ja, wie schön müssen doch die Zeiten gewesen sein, in denen den Bands noch genug Freiraum für eigene Ideen blieb und sie sich nicht gnadenlos bei ihren Vorbildern bedienen mußten. Genau das machen die Blazing Guns aus Schweden in fast schon unverschämter Weise, den Eigenständigkeitspreis können sie folglich schonmal nicht erwarten. 5 Lieder haben die Jungs mittlerweile fertiggeschrieben welche mir auf "I'll never (give up my leather)" vorliegen, sozusagen als erster Gehversuch der Band.

Los geht's mit dem Titeltrack, der mit einem altbekannten AC/DC-Riff beginnt und sich dann in einen Megadeth-Song aus "Countdown..."-Zeiten verwandelt. Nett gemacht, aber unspektakulär. Für mehr Aufsehen sollte da schon der nächste Song sorgen können, "Iron Horse" besitzt einfach eine Ecke mehr Ohrwurmcharakter und einen schönen, kräftigen Refrain. Zudem gibt's hier keine hohen Passagen zu hören, denn da hapert es bei Sänger Magnum doch noch ganz schön. Auch der nächste Song geht kompositorisch als gelungen durch, aber eben nicht mehr. Bis dato halten sich Blazing Guns mit ihren Texten ziemlich unverkennbar in Manowar-Gefilden auf. "Fight and kill the ironwheel, Defending ourselves from their steel" heißt es da. Nichts Neues! Aber spätestens beim nächsten Stück komme ich mir dann ein wenig verarscht vor. "Hellbent! Hellbent and ready", kann man wirklich so penetrant sein, oder handelt es sich hier nur um einen schlechten Scherz? Weshalb dann beim letzten Stück nicht nur bei Priest, ACDC, Maiden und Megadeth geklaut wird, sondern auch gleich noch bei sich selbst, verstehe ich auch nicht. Gleich wieder das "Iron Horse"-Riff ausgepackt, ein wenig verändert und nochmal draufgeklatscht auf den Silberling.

Ihr Potential zeigt die Band mit dieser CD aber trotzdem, leider eben als bessere Coverband. Es ist einfach immer wieder das selbe Lied mit diesen Bands. Eigenständigkeit zu entwickeln erfordert eben mehr als die Fähigkeit, geile Riffs aneinanderzureihen. Sollte den jungen Schweden dies gelingen, dann könnte aus Blazing Guns etwas großes werden. Aber erst dann. Im Auge behalten werde ich die Band sicherlich, und das solltet ihr auch tun. Auf der Homepage findet ihr die 5 Lieder übrigens auch zum kostenlosen Download.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword