Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4716022
Besucher seit 09/2002


Horrified - In The Garden Of The Unearthly Delights
Metalspheres Info-Box

Genre

Symphonic Death Metal

Label

Black Lotus Rec.

Jahr

2006

Rezensent

Sascha

Ich mache es kurz und bringe mein Fazit gleich am Anfang meines Reviews. Ihr liebt Griechen-Metal? Ihr gehört zu der Sorte Deathmetal Freaks, die nicht nur volles Mett geboten haben wollen, sondern eine ordentliche Portion Melodie und Atmosphäre zu schätzen wissen? Ihr wollt Deathmetal, den man auch mal zum Entspannen auflegen kann? Ein Album bei dem die Freundin nicht gleich genervt das Zimmer wechselt? Dann seid ihr bei Horrified an der richtigen Adresse.

Das Album stellt heutzutage sicherlich keine totale Innovation mehr dar, denn Deathmetal mit Keyboard-Untermalung und melodischer Gothic-Atmosphäre gehört heute zum festen Repertoire des extremen Metals. Als dieses Album auf dem Markt erschien, war es sicher noch recht mutig, diese Elemente so kompromisslos in den Sound einzubauen. Heute gehören Bands wie Opeth zu denen, die sich am besten verkaufen und da hat es die Musik Horrifieds deutlich leichter verstanden zu werden. Also ein guter Zeitpunkt, die griechischen Deather mal wieder ins Gedächtnis zurück zu rufen. Man stellt sich natürlich schon die Frage, ob es nötig ist ein weiteres Re-Release auf den Markt zu schmeißen, wo es doch schon einen Haufen melodischer Deathmetal Acts gibt. Im Falle Horrified ist die Antwort eindeutig: ja! Der Grund dafür liegt im eigenständigen Sound der Band, denn er trägt die deutliche Handschrift der griechischen Folklore. Besonders schön ist das häufig genutzte Flötenspiel, welches auch mal etwas länger zelebriert wird und nicht nur kurz als kleine Verzierung eingesetzt wird. Horrified zeigen sich außerdem als gute Songschreiber. "Down At The Valley Of The Great Encounter" entpuppte sich bei mir als absolutes Highlight der CD, das Stück bleibt einfach sofort im Ohr hängen und beinhaltet alle Elemente des Sounds der Band. Der Song hat eine starke Keyboard-Präsenz, denn eine majestätische Melodie untermalt die treibenden Gitarrenriffs, allerdings klingt alles wie aus einem Guss. Der ganze Song ist im Midtempo gehalten und wird durch ein längeres Flötensolo bereichert. Auch der folgende Titel "Dying Forest" steht in der gleichen Tradition, die Flöte klingt einfach unheimlich interessant und spätestens das schöne Gitarrensolo sorgt dafür, dass man alle Aktivitäten beendet und sich nur noch der traumhaften Musik widmet. So muss Griechen-Metal klingen! Der neuen Scheibe von Horrified attestierte Kollege Volker eine gewisse "Überambitioniertheit", vielleicht hat er damit Recht, denn viele griechische Bands haben oftmals diesen kleinen Fehler; sie wollen einfach zu viele Elemente in ihren Sound packen. Und obwohl "In the Garden..." sehr kompakt klingt, hat sich auch hier eine weniger tolle Zutat eingeschlichen und zwar der weibliche Gesang, der teilweise eingesetzt wird und für meinen Geschmack absolut scheußlich klingt. Ich könnte ihn ignorieren, würde er nicht oftmals genau die Songs kaputt machen, die mir am besten Gefallen. Wenn man sich gerade in "Dying Forest" am Flötenspiel erfeut, jault die "Gute" da völlig uninspiriert rein. Das ist einfach schade. Zum Glück kommt der weibliche Opern-Singsang nur sehr selten vor. Weiter mit den guten Dingen: Es gibt unter den ersten zehn Songs keine Filler, denn jeder Titel ist wunderbar gelungen. Danach haben Black Lotus Records beim Re-Release noch diverse Songs von einigen EPs beigefügt, die die Spielzeit etwas erweitern. Von diesen Stücken war ich allerdings weniger überzeugt, denn sie beinhalten einfach zu viel Standard-Riffing und ich hatte nicht das Gefühl, dass ein großartig bemerkenswerter Song dabei war. Die musikalische Weiterentwicklung ist in den voran gegangenen Titeln zu stark zu vernehmen, als dass diese Songs noch begeistern könnten. Daher habe ich später immer nur die ersten zehn Songs in einer Repeat-Schleife programmiert und habe sie so seit ein paar Wochen rauf und runter laufen lassen.

Wer die neueren Releases von Horrified schätzt, sollte sich "In The Garden..." mal zulegen, um zu sehen, wie die Band angefangen hat; es ist ein schönes musikalisches Dokument. Es wurde extra ein schönes neues Coverartwork erstellt und die CD kann zu einem vernünftigen Preis als Digipak bei Black Lotus bestellt werden. Ansonsten sollten aufgeschlossene Hörer, die auf folkloristische Elemente stehen, mal ein Ohr riskieren und Griechen-Fanatics (wie ich) sind in einigen Bereichen eh schmerzfreier und sollten das Teil besitzen. Besonders wenn ihr euch immer gewünscht habt, es gäbe eine "aufgeräumtere" Version von Varathron. Hier ist sie.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword