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Thunder And Lightning - Written In Stone
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Heavy Metal

Label

Eigenproduktion

Jahr

2006

Spielzeit

47:37

Rezensent

Sascha

Thunder And Lightning machen melodischen Heavy Metal der klassischen Ausprägung. Nun ist es ja so, dass diese Musikrichtung schon von sehr vielen Bands gespielt wurde und auch immer noch gespielt wird. Mir stellen sich bei jeder neuen Band die folgenden Fragen: Ist die Band eigenständig und frisch genug um sich von den vielen Klassikern und Kopien abzuheben? Oder hat sie zwar keinen innovativen Sound, aber dermaßen herausragende Songs, die man von einigen Szenegrößen seit Jahren schon vermisst hatte? Bei beiden Fragen ist es bei Thunder and Lightning nicht gerade einfach eine Antwort zu geben. Eigentlich wollte ich sagen: "Na ja, nix neues", aber dann ist da dieser Enthusiasmus den man "Written In Stone" einfach anmerkt. Der Sound ist leider etwas drucklos geworden, aber im hochgezüchteten Dampfhammer-Gewand, welches ja so mancher deutlich weniger interessanten Powermetal Band zurecht geschmiedet wird, würden Songs wie "World of Anarchy" oder "Written In Stone" sicher richtig prima rocken. So muss man eben noch etwas Phantasie walten lassen, um sich diesen Sound vorzustellen. Dann merkt man aber, dass Thunder And Lightning durchaus gute Songschreiber sind, denn die eben genannten Songs sind wirklich sehr gelungen. Mich würde es nicht wundern, wenn die Songs ab "The Suffering" etwas jüngeren Datums sind, als die ersten vier Songs, denn sie klingen deutlich reifer und abwechslungsreicher. Die ersten Titel konnten mich aufgrund des doch recht minimalistischen Power-Riffings nicht wirklich begeistern, da fehlt einfach manchmal der Mut, melodische Akzente zu setzen, sei es auf der Gitarre oder mit einem netten Basslauf. Genre-Fans dürften dennoch zufrieden sein, denn die Songs sind eingängig und tatsächlich nicht schlecht, gewinnen jedoch bei mir keinen Originalitätspreis. Auf der Internetseite der Band gibt es "She's The One" zum vollständigen Download. Dieser Titel zeigt zwar die Facetten der Band, ist aber bei weitem nicht der beste Song der CD. Diese sind bereits genanntes "World of Anarchy" und die wunderbare Ballade "Winter Nights". Sie sind qualitativ auf einem völlig anderem Niveau. Die Band hat Talent und hätte einen Plattendeal sicher verdient, mit einem etwas druckvollerem Sound wären diese Songs bereits nicht zu verachten und ich gehe stark davon aus, dass bei der hier gezeigten Stärke in Zukunft noch mehr positive Entwicklung stattfinden wird. Schade, dass man den Sänger der auf "Written In Stone" zu hören ist, nach zunächst langer Suche mittlerweile schon wieder verloren hat. Bliebe noch zu erwähnen, dass man auch im textlichen Bereich Ambitionen zeigt und ein paar schöne Lyrics geschrieben hat, die nicht das übliche "hail to the glory metalsteel"-Klischee bedienen.



   
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