Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4696191
Besucher seit 09/2002


Veni Domine - 23:59
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive / Doom Metal

Label

MCM Music

Rezensent

Dennis

Man muß sicherlich kein Prophet sein um vorauszusehen, daß Veni Domine auch mit ihrem nunmehr fünften Studioalbum sowohl auf strikte Ablehnung als auch auf abgrundtiefe Vergötterung seitens der Kritiker und der Hörer stoßen werden. So weit möchte ich mich persönlich nicht aus dem Fenster lehnen, weder zur einen noch zur anderen Seite, denn das wäre in meinen Augen unangebracht. Veni Domine existieren bereits seit Ende der 80er und schufen mit ihrer progressiven, zugleich aber auch doomigen Musik etwas Neues, das bis heute Seinesgleichen sucht. Zwar erinnern Atmosphäre und die christlichen Texte nicht selten an die Glaubensgenossen Saviour Machine, aber vom Taktaufbau und von den Songstrukturen her sind Veni Domine meines Wissens nach bis heute einzigartig. Um dem Sound Nahe zu kommen, könnte man sich zu genannter Band vielleicht noch einige mittelstarke Queensryche-Einflüsse aus der "Operation Mindcrime"-Phase dazu denken, an die auch der Gesang Fredrik Ohlssons gelegentlich erinnert. Aber selbst dann ist man noch weit entfernt vom wirklichen Klangerlebnis.

Wichtig für all jene, die Veni Domine schon länger verfolgen, mag die Tatsache sein, daß auf "23:59" wieder vermehrt Doom Einzug in die Musik gehalten hat, der ja mit "Spiritual Wasteland" schon fast komplett über Board geworfen zu sein schien. Entsprechend ist auch der Gesang fast über die gesamte Spielzeit in tieferen, ruhigeren Regionen anzutreffen, wodurch in Verbindung mit den oft vorzufindenden, weiten Keyboardteppichen und trotz der progressiven Ausrichtung ein relativ entspanntes und "helles" Gesamtbild entsteht, bei dem es mir schwer fällt, einzelne Songs gesondert hervorzuheben. Aufgrund des prägnanten Gitarrenriffs und des tollen 70er-mäßigen Solos im Mittelteil eignet sich "Patience, receive" jedoch möglicherweise besonders als Anspieltipp.

Veni Domine werden - wie seit jeher - auch mit ihrem neuen Album "23:59" von den meisten Doomern ignoriert und der Vielzahl der Proggies mit einem Nasenrümpfen abgetan werden. Das Tolle daran ist: Die Band zieht ihr Ding trotzdem durch und das seit fast 20 Jahren. Erfolg ist den Schweden nebensächlich. Sollten Euch Veni Domine deshalb ebenso sympathisch erscheinen wie mir und Aufgeschlossenheit zu Euren Stärken zählen, dann solltet ihr dieser sicherlich nicht ganz leicht zugänglichen Band bei der nächsten Gelegenheit einfach mal unverbindlich Euer Gehör schenken.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword