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Gillan - Live Edinburgh 1980 (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardrock

Label

Angel Air

Rezensent

Dennis

Bei allem Respekt für Peter Purnell und sein Angel Air-Label: Diese Gillan-DVD ist in meinen Augen eine Mogelpackung. "Live Edinburgh 1980" lautet der Titel, und was erwartet man da als Fan? Jede Menge Live-Material natürlich, und genau davon gibt's hier gerade einmal 25 Minuten zu sehen. Klar, alle fünf Songs ("Unchain your Brain", "Trouble", "If you believe me", "Mutually Assured Destruction (M.A.D.)", "No Easy Way") sind sicherlich von gehobener Klasse und standen Deep Purple, von denen Sänger Ian Gillan zuvor gekommen war, nicht bemerkenswert nach, aber als zahlender Käufer erwarte ich da doch wesentlich mehr. Vor allem, wenn auf der Rückseite der DVD mit einer Gesamtspielzeit von mehr als 2 Stunden geworben wird, davon aber 35 (!) Minuten für Werbung von Angel Air Produkten verwendet wird. Also echt!

Auch Sound- und Bildqualität bzw. die Kameraeinstellungen reißen einen nicht eben vom Hocker, so daß die Hoffnung auf der restlichen Spielzeit der DVD ruht. Diese teilt sich auf in ein einstündiges Interview mit Bernie Tormé, John McCoy, Colin Towns und Mick Underwood sowie drei Archiv-Videos von "Vengeance", "Smoke on the Water" und "Sleeping on the Job" in kaum zu vertretender Qualität (selbst mit dem Handy kann man heute schon bessere Aufnahmen machen). Das Interview ist hingegen recht interessant geworden und rollt die gesamte Bandhistorie auf, angefangen bei der Gründung als Sessionband über die Erinnerungen an den ersten Auftritt und die Entstehung der Songs, die ständig angebrachten Vergleiche mit Deep Purple, die einzelnen Alben, die Probleme mit dem Sound der Platten und den kurzzeitigen Gitarristen Janick Gers bis hin zur Auflösung im Jahr 1982, über dessen unrühmlichen Ablauf sich die Bandmitglieder hier reichlich Luft verschaffen. Schwach finde ich allerdings, daß Ian Gillan selbst auf dieser DVD nicht zu Wort kommt und darum auch seine Sichtweise über die damaligen Ereignisse vollkommen außen vor bleibt, obwohl er stets der Kopf der Band gewesen war. Untertitel gibt's leider auch keine, so daß ihr schon Englisch verstehen müßt um dem Interview folgen zu können. Komplettiert wird die DVD durch eine Auflistung der CD-Releases der beteiligten Musiker, eine kleine Fotogallerie und die Vorstellung der Band GMT inklusive dem Video eines Songs, hinter der unter anderem die beiden Gillan-Mitglieder Tormé und McCoy stecken.

Unter dem Strich ist "Live Edinburgh 1980" mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf dem dokumentarischen Teil höchstens was für beinharte Gillan-Fans. Wer Musik hören und sehen will wird hier vermutlich ebenso enttäuscht sein wie ich.



   
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