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Human Paranoid - Breed of Cain
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Jahr

2006

Spielzeit

49:49

Rezensent

Volker

Nachdem wir euch in den vergangenen Jahren bereits die beiden Demos der traditionellen Thrash Metal Band Human Paranoid präsentiert haben, ist nun die Zeit für den in Eigenproduktion veröffentlichten ersten Longplayer des Vierers aus Westfalen gekommen. In knapp 50 Minuten wird mit erwartungsgemäßer Kompromisslosigkeit der alten Schule gehuldigt, wobei eine qualitative Weiterentwicklung sicherlich attestiert werden kann. Wo bislang puristisches Old School-Geholze regierte, wird jetzt auch Platz für Variationen geschaffen, was sich vor allem in einigen gebremsteren Passagen sowie in der leicht gestiegenen Komplexität der Songs zeigt. Kreator bleiben trotzdem eine gute Referenz, mittlerweile aber eher "Terrible Certainty" als "Pleasure to kill".
Den Titelsong an den Anfang zu setzen, war diesmal gewiss eine gute Idee, denn "Breed of Cain" ist eine mitreissende Thrash-Attacke mit massiven Moshparts, zu der das fies-schleppende "Human / Paranoid" mit Anklängen von Disbelief und Six Feet Under den Gegenpart darstellt. Dieser Song ist übrigens am Ende des Albums auch noch in eine zweiten Version samt Gastsängerin enthalten, wobei sich über die Notwendigkeit dieses Unterfanges streiten liesse. Mit der Vertonung des knapp 100 Jahre alten Gedichtes "Schöne Jugend" des deutschen Lyrikers und Psychiaters Gottfried Benn verfolgen Human Paranoid jedenfalls einen sehr interessanten Ansatz und geben sich Mühe, den morbiden Text in ein thrashendes Gewand zu kleiden. Atmosphärisch gelingt dies gerade im ersten Teil des Stücks gut, doch leider gehen sämtliche Details verloren, denn ohne Booklet ist vom herausgeschrieenen Text kein Wort zu verstehen. Die Texte sind aber trotzdem noch erwähnenswert, da Human Paranoid dem sozialkritischen Geist alter Thrash Metal Bands wie Sacred Reich oder eben Kreator folgen. Dabei entstehen selbstredend keine hochgeistigen Studien, sondern Texte mit klarem Apellcharakter. Daneben soll aber laut Bandaussage auch noch Platz für reinen Schwachsinn bleiben, was zumindest mit den ironischen Splatter-Lyrics von "Butcher me" erfüllt wird.

"Breed of Cain" ist bestens dazu geeignet, den Ruf von Human Paranoid als engagierte Underground-Band, die sich Schritt für Schritt nach vorne arbeitet, zu festigen. Für höhere Weihen qualifizieren sie sich noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Westfalen ihren Weg dorthin weiter konsequent verfolgen werden.



   
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