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Ametropie - Bei Sturm und Mondenschein
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Black Metal

Jahr

2003

Spielzeit

39:22

Rezensent

Volker

Zuerst einmal großen Respekt an die Band aus Leverkusen bzw. den Layoutdesigner Tobias Schmücking, denn eine in jeglicher Hinsicht derart schön und in sich stimmig aufgemachte CD bekommt man nicht jeden Tag in die Finger. Gerade für eine Eigenproduktion also ein absoluter Blickfang. Nachdem die Rahmenbedingungen so vielversprechend sind, rotiert nun erwartungsfroh die CD in meinem Player und weiß zwar nicht ebenso zu überzeugen, aber doch zu gefallen.
Ametropie haben sich einer melodischen Mischung aus Gothic, Death und Black Metal verschrieben, die vielleicht ein wenig an eine Kreuzung zwischen den frühen Empyrium und weniger folkloristischen Suidakra erinnert. „Bei Sturm und Mondenschein“ bietet vier lang gehaltene Songs sowie das schöne, aber nicht sonderlich auffällige Abschlussinstrumental „Bis in alle Ewigkeit...“. „Die Hexe“ wird ebenso wie die folgenden Stücke vom Wechselspiel zwischen ruhigen und recht atmosphärischen Parts und schwarzmetallischer Härte geprägt, leider gelingt es Ametropie aber in keinem Song, richtig auf den Punkt zu kommen, so dass vieles zwar gelungen, des öfteren aber auch etwas in die Länge gezogen wirkt. Diesem Makel sollte aber abzuhelfen zu sein, denn die gerade atmosphärisch wirklich überzeugenden Stücke „Im dunklen Samt von trauriger Nacht“ und „Ruf des Raben“ bieten bis auf ihre leichte Zerfahrenheit allemal gutklassigen Düstermetal. Auch wenn der Titel des erstgenannten Songs wahrscheinlich bereits die Kitsch-Polizei auf den Plan ruft, gefallen mir die Texte richtig gut, den Schreibern Stefan Hüppen und Stefan Schulze gelingt es jedenfalls durchweg, die in deutscher Schwarzromantik häufig auftretenden lyrischen Peinlichkeiten konsequent zu vermeiden. Das ganze wird durch den zwischen Black und Death Metal pendelnden Gesang von Stefan Hüppen gut herübergebracht, vielleicht würden daneben aber auch noch einige cleane Vocals der Musik gut stehen.
Die erste Liga des Düstermetals erreichen Ametropie mit diesem Album noch nicht, aber ich bin gespannt, ob man in Leverkusen das durchaus vorhandene Potential noch besser ausschöpfen kann. Kontaktiert die Band unter den untenstehenden Adressen, „Bei Sturm und Mondenschein“ gibt’s für 8 Euro + Porto und Verpackung.

Ametropie
c/o Stefan Hüppen
Schönebergerstraße 38
51377 Leverkusen
hueppen@aol.com
http://www.ametropie.com



   
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