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Burnin' Dolls - Promo 2006
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock

Jahr

2006

Spielzeit

24:11

Rezensent

Peter

Es gibt Dinge, die mich einfach nur ärgern und wofür ich kein Verständnis habe. Zugesandte Bemusterungs?CDs diverser Firmen sind durch Störgeräusche fast nicht mehr zu beurteilen, teilweise wird das Ganze nur in gekürzter Form freigegeben oder lediglich eine Handvoll Journalisten bekommen die Möglichkeit, eine kurze Hörprobe zu genießen. Was können wir dafür, wenn es einige schwarze Schafe gibt, die noch nicht einmal aus dem Umfeld der schreibenden Zunft kommen, die Promo-CDs bei Ebay oder sonstwo gewinnbringend verkaufen? Das ist die eine Sache, eine andere sind die vielen eigenproduzierenden Bands, die mehr wie alle anderen auf eine vernünftige Lobby hoffen müssen. Aber auch hier macht sich eine Unsitte breit, die keinen Sinn ergibt. Anstatt der kompletten CD gibt es lediglich eine lausige CD-R, teilweise noch nicht einmal mit dem richtigen Coverartwork und was am schlimmsten ist, es gibt nur einige wenige Titel zu hören, von denen der arme Rezensent dann auf das Ganze schließen darf.
Zu dieser seltsamen Spezies gehören "Burnin` Dolls" aus dem nordöstlichen Teil Italiens. Gegründet von professionellen Musikern, die derzeit mit einigen Firmen in Verhandlung stehen. Nun gut, wenn es denn klappt, es gibt Dinge, über die ich mich mehr freuen würde. Aber solange das nicht der Fall ist, hätte ich doch gerne alle 8 Titel gehört und nicht lediglich einen 50%-igen Überblick. Warum in den Innenteil die zwei Visitenkarten getackert wurden, die auf Raffaello Indri`s Gitarrenschule einerseits und den allgemeinen Hinweis, dass die Band in Pubs und bei Motorradtreffen auftritt, es soll mir ein Rätsel bleiben. Wichtiger ist natürlich eine andere Frage. Sind denn die 4 Titel ein repräsentativer Überblick oder lediglich die Zusammenfassung der besten Lieder? Haben "Burnin`Dolls" überhaupt eine Daseinsberechtigung und kann ich ausgehend von dem kurzen Eindruck die Band beruhigten Gewissens empfehlen?
Schon beim ersten Titel habe ich da so meine Zweifel. Es gibt genügend Bands, die treffsicher die unterschiedlichsten stilistischen Spielarten von hart bis heftig zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Bei "Courage And Fear" ist die Vermischung von Metalcore, Hard Rock, Power Metal und irgendwelchem psychedelischen Sing Sang der sechziger Jahre gründlich daneben gegangen. Bei "My Enemy" geht das Trauerspiel weiter. Auch hier wieder etwas, das ich grob in die Alternativ/Metalcore Ecke stellen würde. Spätestens nach 2 Minuten nervt das ganze nur. "Ghost In My Mouth" lässt natürlich auch keine klare Linie erkennen und manövriert hilflos zwischen bombastischem Pathos, Savatage-Versatzstücken und sonstigen geistigen Verirrungen, die möglicherweise durch eine schlechte Tüte Rauchzeug verursacht wurden. "The Poll" beendet dann diese Übersicht, beginnt irgendwo zu Zeiten, als Bands wie "Pink Floyd" oder "Grateful Dead" weltweit die Hippies auf eine lange Reise mitnahmen, schippert dann total planlos wieder in den Hafen der musikalischen Hilflosigkeit, heiseres Gebelle, Gejammer, das wohl kaum als Gesang bezeichnet werden kann, schlimmer kann es kaum noch werden.
Wie steht es im Begleitschreiben gleich im ersten Satz zu lesen? "We`re Burnin` Dolls, a heavy metal band?. Irgendwie habe ich da eine etwas andere Vorstellung oder meine Sicht der Dinge ist doch die von jemandem, der sich permanent gegen neuzeitliche Strömungen wehrt.



   
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