Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4775323
Besucher seit 09/2002


Crowpath - Son of Sulphur
Metalspheres Info-Box

Genre

Technischer Death/Grind/Doom

Label

Earache Records

Rezensent

Volker

Oh ja, frickeliger Extrem-Metal gehört sicherlich zu den Subgenres der Stunde und da wollen auch Crowpath ihren Beitrag leisten. Und zwar vom derbsten, denn Erholungsphasen sind in den 34 Minuten Spielzeit nicht enthalten, der Sohn des Schwefels klingt so giftig wie sein Name es verheisst. Und das, obwohl die Schweden nicht permanent nur Blastbeat fahren, sondern auch mal bitterböse auf die Bremse treten. Doomige Intermezzi im Stile von Disembowelment, Grief und Winter schaffen Kontraste, klingen aber sicher nicht weniger nihilistisch als die dominierenden Überschallattacken.
Nun haben es herausragende Bands wie Cryptopsy, The Dillinger Escape Plan und Glass Casket auch gemein, dass man erst nach vielen Durchläufen Songstrukturen erkennen kann, was Crowpath mitunter allerdings noch auf die Spitze des Chaos treiben wollen. Einige Songs verlieren sich dadurch im bizarren Ultragefrickel und lassen Sinn und Ziel vermissen. Beeindruckender sind Crowpath wenn sie experimentell werden und einen Song wie das ätzend-psychotische "Children of Boredom" (höhö...) auspacken und mit extremen Ideen statt extrem flinkem Technik-Gebretter aufwarten. Ähnlich wird übrigens auch bei "Pigeonsmasher" zu Werke gegangen. Oder wenn die Schweden mit "The Lycantrophe" ein komplettes Stück in ein irrsinnig fieses Doom-Gewand kleiden. Abgrundtiefe Zeitlupe, Grief mit ein wenig Neurosis und enorm zerstörerischer Kraft versehen. Ausgeprägte Melodieliebhaber haben wahrscheinlich gar nicht bis hierhin gelesen und machen damit keinen Fehler.
Leider verlassen sich Crowpath ansonsten rein auf ihre breakdurchfluteten Speedorgien, die ja nicht schlecht gemacht sind, aber einfach zu konfus bleiben und so nicht zu den Meistern des Genres mithalten können. Mathcore-Freaks und andere Klangextremisten sollten den "Son of Sulphur" aber zumindest mal im Rahmen eines Smalltalks kennen lernen, vielleicht ergibt sich ja mehr daraus...



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword