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Rivendell - Farewell / The last Dawn
Metalspheres Info-Box

Genre

Folk Metal

Label

Perverted Taste

Rezensent

Volker

Nicht nur Summoning sind dafür bekannt, von Österreich aus immer wieder neue musikalische Reisen in Richtung Mittelerde zu unternehmen, auch ein Einzelkämpfer namens Falagar macht sich auf Solopfaden nun schon zum dritten Mal auf den Weg. "The Ancient Glory" und "Elven Tears" hatten bei Folk Metal Fans bereits Spuren hinterlassen, doch "Farewell / The Last Dawn? könnte noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne darstellen. Selbstredend muss in der Labelinfo das Schlagwort "Pagan Metal" fallen, doch Rivendell klingen interessant genug, um nicht an den Hype der Stunde angehängt werden zu müssen. Außerdem passt gerade das Glanzlicht dieses Album, "The old walking Song" gewiss nicht in dieses Raster. Mit Sitar und orientalischen Einflüssen werden hier besondere Akzente gesetzt, die dem in sich sehr stimmigen Stück viel Atmosphäre verleihen. Erinnert etwas an ältere Alben der Israelis Orphaned Land, als diese noch straighter und härter zu Werke gegangen sind. Wer ansonsten nach Orientierungspunkten sucht, um eine grobe Vorstellung vom Klangbilds Rivendells zu gewinnen, der denke sowohl an Falkenbach wie auch an das Debutalbum von Empyrium, an das mich gerade die Stimmung des Songs "Eärendil? erinnert. "Back to the Lands we once did know? wartet dagegen mit epischem Black Metal auf, der von schönen Keyboard- und Flötenparts umrahmt wird. Mit mittelalterlicher Instrumentierung lockt dagegen "The Fall of Gil-Galad?, während " A drinking Song? dem Namen entsprechend eher ein beschwingtes Zwischenspiel darstellt. Tolkien-Fan Falagar hat hörbar viel Mühe investiert, um jedem der sieben neuen Songs eigene Charakteristika zu verleihen, was sich wirklich auszahlt.
Da fällt dann auch nicht zu stark ins Gewicht, dass Riffs und Drumming eher simpel gehalten sind und der großteils klare Gesang von Falagar manchmal etwas bemüht klingt. Die Stärken liegen im Gesamtbild der Songs sowie in der sehr gut umgesetzten und detailverliebt arrangierten akustischen Instrumentierung der Songs, die viel mehr als nur Beiwerk darstellt. Mit dem getragenen "Tinuviel? wird ein beachtliches Solowerk beendet, welches in Sachen Folk Metal sicherlich zu einer der besseren Veröffentlichungen der letzten Zeit zählt.



   
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