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Type O Negative - Symphony for the Devil (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Metal

Label

Steamhammer / SPV

Rezensent

Volker

Willkommen zur Premiere. Im mittlerweile breiten Reigen der Musik-DVDs haben Type O Negative trotz sicherlich guter Verkaufsprognosen bislang noch nicht mitgehalten und legen nun mit "Symphony for the Devil" nach, das eigentlich schon vor einigen Jahren hätte erscheinen können. Der Hauptbestandteil der DVD ist nämlich die Live-Aufnahme eines Auftritts auf dem Bizarre Festival 1999(!), um den sich etliche Beigaben ranken.
Irrtierend wirkt zunächst auch die beiliegende CD mit einer Spielzeit von gigantischen 6 Minuten. Enthalten ist allen Ernstes ein Medley der unsterblichen Santana-Klassiker "Evil Ways", "Oye como va" und "Black Magic Woman", das mit den Originalen herzlich wenig zu tun hat und so klingt, als ob die Texte einfach über typische Type O Songs geklatscht wurden. Nö, muss echt nicht sein.
Damit also weiter zum Wesentlichen: Der Bizarre-Gig umfasst 16 Stücke, wobei neuere Aufnahmen logischerweise aussen vor bleiben und lediglich "Everyting dies" aus damaliger Sicht schon mal einen Ausblick auf "World Coming Down" lieferte. Der Schwerpunkt liegt daher auf den Hits von "Bloody Kisses" und "October Rust" ("Christian Women", "Black No.1", "Too late: frozen", "My Girlfriend's Girlfriend", "Wolfmoon" etc.), wobei mit "Are you afraid" und "Gravitiy" auch noch zwei ältere Songs zum Zuge kommen. Die Sound- und Bildqualität sind in Ordnung, wenn auch sicher nicht auf dem neuesten Stand der Technik, aber dafür überzeugt die Kameraführung durchweg. Gut eingefangen wurde damit auch die euphorische Stimmung im vorderen Teil der Publikumsmassen, die eine eindrucksvolle Kulisse bieten. Die meisten Augen (und die meisten Kameraeinstellungen) sind dabei auf den hünenhaften Pete Steele gerichtet, der ebenso heftig post wie er schwitzt und seinen Bandkollegen beinahe schon gewohnheitsgemäß die Show stiehlt.
Dafür kommen diese wie auch diverse Crew-Mitglieder zwischendrin umso mehr zum Zuge, denn der Live-Auftritt ist nicht am Stück anzusehen, sondern wird immer wieder von reichlich debilem und gelegentlich auch mal lustigem Unfug aus dem Tourleben der Band unterbrochen. Da werden die Gesichter im komatösen Vollrausch schlafender Menschen mit Filzmarken verziert, ausgiebige Toilettenbesuche dokumentiert oder Unbeteiligte mit einem Megaphon angebrüllt. Ein kleiner dicker Crew-Mensch vom prolligsten Schlage spielt dabei die Hauptrolle, eine Art Hofnarr der derbsten Sorte. Das kann wie schon gesagt auch mal ganz witzig sein, aber wer sich schlicht das Konzert ansehen möchte, findet keine Möglichkeit dies am Stück zu tun ohne immer wieder Zwischenszenen überspringen zu müssen.
Klar in die Kategorie "Überflüssig" gehören die Beigaben in Form von aus wenigen Sätzen bestehenden "Biographien" der Bandmitglieder sowie eines Interviews, das seinen Namen nicht verdient hat. Da die komplette Band es konsequent verweigert, auch nur ansatzweise ernsthaft auf irgendeine Frage der Interviewerin zu antworten, gerät der Versuch zu einer wenig sehenswerten Ansammlung von Pöbeleien und sarkastischen Spässen. Alternativ kann man sich noch eine Galerie mit privaten Fotos der Bandmitglieder von Kindheitstagen bis zur Gegenwart anschauen. Das ist doch mal eine originelle Idee, wenn auch mit gruseliger Fahrstuhlmusik unterlegt.

"Symphony for the Devil" ist angesichts des gelungenen Livemitschnitts interessant, ob man sich allerdings für das gesamte Drumherum begeistern kann, bleibt im besonderen Maße Geschmackssache.



   
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