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Queensryche - Operation Mindcrime 2
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Rock / Metal

Label

Rhino (Warner)

Rezensent

Mansur ? The Metal Messiah

Lange war sie angekündigt worden, und der Rummel um den Nachfolger zum Meisterwerk "Operation Mindcrime" von 1988 war verständlich, handelt es sich dabei doch um das Liebling-Queensryche-Album von vielen Metal Fans. Und ich will gleich zwei Sachen vorweg nehmen: (1) Die CD ist nicht ganz so stark wie ihr Meisterwerk, da Übersongs wie "Eyes of a Stranger", "The Mission" oder "Suite Sister Mary" fehlen, aber (2) es ist das mit enormem Abstand beste Album seit "Empire" von 1990 geworden.

Natürlich tritt diese CD als Nachfolger des besagten, legendären Werks eine äußerst schwere Bürde an. Und so waren meine Erwartungen auch nicht allzu groß als ich hier erstmals reinhörte. Aber schon der Opener macht richtig Lust auf mehr. "I´m American" kommt nämlich, im Gegensatz zu allem was die Band seit "Operation Mindcrime" gemacht hatte, richtig druckvoll und dynamisch rüber. Wow, Queensryche endlich wieder mit Power! Klar, es ist längst kein reiner Metal mehr wie noch in der seligen Zeit in den 80ern als die Band unter Metal Fans großen Respekt genoss. Aber man kann selbst als Metaller noch verdammt gut damit leben.

Schon die ersten Töne von "Freiheit Ouvertüre" lassen viel Gutes erwarten, auch wenn es schon eher nach einem Musical klingt als nach einer gestandenen Hard Rock bzw. Metal Band. Aber dieses Intro ist in sofern genial, da die Band hier dem Hörer mit einem gesprochenen Satz vermittelt was sich in den fast 18 Jahren der Story getan hat, da der Protagonist Nikki nun mit dem Satz "You´re a free man" von seiner Zelle direkt auf die von Vögeln zwitschernde Straße gelassen wird. Und schon beim tollen "I´m American" klingt es wirklich nach der einst gradiosen Atmosphäre vom legendären Vorgänger. Das beste aber ist: Es will auch nicht mehr damit aufhören, da man sich wirklich in die geniale Stimmung von 1988 zurückversetzt fühlt, obwohl die Atmosphäre alles in allem nicht mehr so düster wie damals ist. Endlich hört man wieder erstklassige Leadgitarren-Duelle, die man sie seit 1988 nicht mehr von der Band bekam, also seit fast 18 Jahren! Außerdem ist der Gesang von Tate immer noch brilliant und über jeden Zweifel erhaben, während die Story fast so toll wie die ursprüngliche ist. Ferner machen viele prägnant packende Riffs diese CD zur Freude. Auch absolut überragend ist das Duett, das Dio mit Tate in "The Chase" hinlegt. Mein Gott, so begnadet hat Dio seit den großartigen Rainbow-Zeiten nicht mehr gesungen! Hier wird man auf positive Art an ein starkes Metal Musical erinnert, einfach gigantisch. Zwar erinnern manche Passagen wie z.B. in "The Hands" ein bisschen an "Empire"-Zeiten, aber sonst kann man fast denken, es handele sich um einen Nachlaß von der genialen "Operation Mindcrime"-Session von einst. Die Songs sind aber kürzer als auf besagtem Klassiker, im Schnitt ca. 4 Minuten lang. Einzig die Produktion wirkt an machen Stellen ("A Junkies Dream") ziemlich trocken und etwas drucklos, aber damit kann man trotzdem sehr gut leben. Einzelne Songs zu erwähnen ist weniger angebracht, da die CD wie aus einem Guß klingt. Egal ob "One Foot in Hell", "Hostage", "Murderer?" oder "If I could Change it All", es klingt herrlich nach der guten alten Zeit und das fast eine Stunde lang. Und das beste daran: Es gibt absolut keinen Abfall vom stets hohen Niveau.

Schon deshalb kann ich die zahlreichen negativen Kritiken überhaupt nicht akzeptieren. Was wollen diese Nörgler denn? Da macht die Band nach fast 18 Jahren endlich wieder ein Metal bzw. Hard Rock Album und es hagelt Kritik! Wollen diese Deppen etwa, daß die Band wieder den belanglosen Pop-Rock spielt, mit dem sie ihre einstigen Fans nach 1990 (Empire) über 15 Jahre lang vergraulte und belästigte? Ich weiß, daß ich mit meiner Meinung polarisiere, aber für mich ist diese CD tatsächlich der legitime Nachfolger des Meisterwerks, und besser hätte es die Band kaum machen können! Schon deshalb möchte ich mich bei der Band bedanken, denn ich bin mir sicher dises Album wird noch sehr lange in meinem CD-Player rotieren, und obwohl das Jahr erst angefangen hat, ist diese CD schon jetzt für mich ein absolutes Highlight des noch sehr jungen Jahres.

Als Fazit steht für mich daher fest: Dies ist das beste Album der Band seit "Empire". Endlich wieder eine Queensryche-CD, die man als Metaller mit gutem Gewissen kaufen kann. Hoffentlich bleibt die Band auf diesem Pfad der Tugend, will meinen, sie sollte dem Metal und Hard Rock nicht wieder den Rücken kehren und belanglose Pop-Rock-Sachen machen. Aber das wird wohl vom Verkauf abhängen, und da bin ich doch zuversichtlich, daß die CD wirklich gut laufen wird, schon alleine wegen der Nostalgie, die der legendäre Vorgänger bei den Fans der Band auslöste.



   
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