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Party-San - Metal Open Air 2005 (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Death-/Black Metal

Label

Soul Food

Spielzeit

170 min.

Rezensent

Sascha

Die Veranstalter des Party-San präsentieren ihre mittlerweile dritte DVD-Dokumentation rund um das Mekka für Liebhaber der härteren Töne. Das Billing des Jahres 2005 konnte sich wirklich sehen lassen, und daher ist die vorliegende Doppel-DVD durch ihre Fülle an Live-Material sicherlich auch für Fans geeignet, die es im letzten Jahr nicht geschafft haben, das Festival zu besuchen.

Untergebracht wurde alles auf zwei DVD-5 Medien, die mit einer durchschnittlichen Kompressionsrate von 7,5 Mbps eine sehr gute Bildqualität bieten. Ich hätte mir gewünscht, dass die Konzertmitschnitte im modernen 16:9 Format über den Bildschirm flimmern, da der größere Ausschnitt doch gerade bei einer Konzertbühne einen viel besseren Eindruck vermitteln kann, als das kastrierte 4:3 Format. Immerhin kann man sich über eine gute Schärfe ohne Drop-Outs oder Pixelfehler freuen. Mittlerweile arbeiten die Kameras auch recht professionell und abwechslungsreich. Man wechselt häufig zwischen der Totalen, den einzelnen Musikern (auch die Schlagzeuger kommen oft ins Bild) und dem Publikum, so dass es dem Zuschauer nie langweilig wird. So gut wie nie habe ich mich darüber geärgert, dass die Kamera bei Gitarren-Soli nicht an Ort und Stelle war. Man sieht, dass Musik-Liebhaber die Schnitte zusammengestellt haben. Der Sound ist für ein Festival dieser Größe in Ordnung. Die Instrumente sind klar differenziert und die Rythmusformationen kommen mit angenehmem Druck aus den Schallwandlern. Der Sound ist allerdings keinesfalls mit Referenzwerken von z.B. Iron Maiden zu vergleichen, für Verbesserungen in der Zukunft wäre also noch etwas Raum. Dafür klingen Amon Amarth tatsächlich besser und druckvoller als es beim Festivalauftritt der Fall war, erstaunlich! Bei den Aufnahmen des Publikums hat man zwar ab und zu mal recht stark daneben gegriffen, denn sicherlich ist es ungünstig, Publikumsszenen im Schnitt zu lassen, in denen diverse Mosher kräftig am gähnen sind oder sonstige gelangweilte Grimassen machen. Weitestgehend gehen die Aufnahmen aber in Ordnung und sie sind auch recht zahlreich. Wer also anwesend war, und sich gern mal im Fernsehen bestaunen möchte, sollte also mal reinschauen und sich auf die Suche nach der eigenen Fratze machen. Von allen anwesenden Bands ist jeweils ein Track vertreten, außer bei Napalm Death hat man wohl aufgrund der Kürze der Songs zwei Titel auf die DVD gepackt. Im Jahr 2005 hatten die Party-San Veranstalter auch für eine hervorragende Light-Show und eine Menge Pyro-Effekte gesorgt, wodurch insbesondere der Lord Belial Auftritt und die Performance von 1349 in düsteren Blautönen sehr eindrucksvoll rüberkommen. Die Songauswahl ist insgesamt in Ordnung, Langweiler sind nicht vorhanden. Einziger Fehltritt stellt für mich der gewählte Song der ausgezeichneten Ungarn-Blackies Sear Bliss dar. Weshalb man bei dieser Ausnahmeband ausgerechnet einen Titel gewählt hat, bei dem KEINE Posaune gespielt wird? Ich weiß es nicht. Was mich persönlich noch gestört hat, ist das Fehlen von Secrets Of The Moon. Ob die Veranstalter die Band nicht auf der DVD haben wollten, oder die Band die Nutzung des Materials untersagt hat, kann ich nicht sagen. Der Auftritt war auf jeden Fall sehr atmosphärisch und gehörte für mich zu den Highlights des Festivals, weshalb er definitiv mit auf die DVD gehört hätte. Dafür hätte ich auf einen zweiten Napalm Death Song oder auf das Bonusmaterial gern verzichtet.

Der Bonus befindet sich auf der zweiten DVD und beinhaltet sehr unspektakuläres "Behind the Scenes" Material und relativ sinnfreie Interviews. Wer sich gern besoffene Metaller anschaut, findet das Ganze sicher ganz lustig und wer wie gesagt anwesend war und sich in einer der jeweiligen Szenen wiederfindet, hat bestimmt auch seinen Spaß. Für alle Anderen beinhalten z.B. die Interviews überhaupt keinen Informationswert. Ich bin ja eher kein Freund von halben Sachen und würde sagen, wenn schon Interviews, dann richtige mit Informationsgehalt und Untertiteln und nicht so ein halbgares, pseudo-witziges Zeugs. Bei den Festivaleindrücken hätte man sicher auch spannenderes Material gebraucht. So wirkt es etwas hilflos zusammengestellt. Die familiäre, relaxte Atmosphäre des Festivals, die immer zu den eigenen Stärken gezählt hat, kommt aber trotzdem wunderbar rüber. Mehr als einmal wird man sich die Szenen und Interviews aber nicht anschauen. Dann bleiben aber immer noch über zwei Stunden hochklassige Musik in sehr guter Bild- und guter Tonqualität, die man sich mit ruhigem Gewissen in die DVD Sammlung stellen kann.

Erste DVD:

1. Recapture - Mighty Dreams
2. Darkened Nocturnal Slaughtercult - The Death Hate The Living
3. Obscenity - Disgrace Over You
4. Cirith Gorgor - Arcane Illusion
5. Soul Demise - Amnesia
6. Necrophagist - Extreme Unction
7. Occult - Feel The Blade
8. Impious - Burn The Cross
9. Sear Bliss - Far Above The Trees
10. Lord Belial - Mark Of The Beast
11. Krisiun - Murderer
12. Necrophobic - The Nocturnal Silence
13. Suffocation - Prelude To Repulsion
14. Amon Amarth - Persuit Of The Vikings

Zweite DVD:

1. Final Breath - To Live And To Die
2. Disparaged - Devil´s Kiss
3. Omnium Gatherum - It´s A Long Night
4. Dead - Evil Babe From Outer Space
5. Enthroned - Hellgium Messiah
6. Graveworm - Dreaming Into Reality
7. Moonsorrow - Unohduksen Lapsi Child Of Oblivion
8. 1349 - Legion
9. Napalm Death - Instruments Of Persuasion
10. Napalm Death - Vegetative State
11. Entombed - Crawl
12. Cannibal Corpse - Starring Through The Eyes Of The Dead
13. + Bonus



   
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