Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4773714
Besucher seit 09/2002


Neuraxis - Trilateral Progression
Metalspheres Info-Box

Genre

Technischer Death Metal

Label

Earache Records

Rezensent

Volker

Die neue Neuraxis ist schon vor einem Weilchen erschienen, doch die Post scheint einige Promopäckchen von Earache Records gefressen zu haben, so dass auch wir erstmal schultezuckend da standen. Der zweite Versuch erwies sich nun glücklicherweise als erfolgreicher, denn nach dem seit letztem Jahr auch im alten Europa zugänglichen ReRelease der alten Alben der Band aus Montreal ist Spannung ob der neuen Taten geboten.
Technischer Death Metal aus Kanada scheint sowieso Hochkonjunktur zu haben, was ausnahmsweise mal keinem Hype sondern dem schlicht und einfach sagenhaften hohen Niveau vieler Bands aus diesem Land entspringt. Die im Zusammenhang mit Neuraxis häufiger zitierten Cryptopsy würde ich allerdings nicht anführen wollen. Wenn schon nationale Parallelen gezogen werden sollen, dann kommen eher Kataklysm in den Sinn. Stärker für Querverweise bieten sich aber noch US-amerikanische Todestechniker wie Nile, Dying Fetus und Misery Index an. Der Ex-Fronter der zweit- und Gründer der letztgenannten wurde für "Trilateral Progression" sogar zu Gast-Schreiattacken gebeten, ebenso wie auch Alex Erian von Despised Icon und Pat Loisel von Augury.
Was nun Neuraxis zu etwas Besonderem macht, ist vor allem die Einbindung eines ausgeprägten Melodiereichtums in das knüppelig-komplexe Soundgewand. Brutales Gehacke und gutturale Vokaleskapaden lassen manchmal alles andere erwarten und um so effektiver wirkt es, wenn Neuraxis Platz für Gitarrenharmonien finden, mal eher subtil, mal ganz klar in den Vordergrund gestellt. So etwa im mächtigen und tiefenwirksamen "Thought Adjuster" oder beim bedächtig startenden "Chamber of Guardians". Überraschend und mitreissend wirken plötzliche Bezüge zum Black Metal in "A curative Struggle", Geblaste und frostiges Geklirre zum Auftakt, garniert durch derbe Grooves und einen fast lässigen Zwischenpart. Das zeugt von Eigenständigkeit, welche auch dem metaphysischen Textkonzept zueigen ist.
So beweisen Neuraxis, dass sie bei weitem nicht nur eine Begleiterscheinung kanadischer Knüppelexzellenz sind, sondern sehr wohl eigene Akzente zu setzen wissen. Mehr davon!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword