Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4799258
Besucher seit 09/2002


My dying Bride - The Angel and the dark River
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom

Jahr

1995

Rezensent

Volker

Danke Robert Müller! Eine Plattenkritik im damals noch existierenden Metal Hammer brachte mich 1995 auf diese Band, die fortan einen Teil meines Lebens ausmachen sollte.
Neben einer treffenden Charakterisierung des Albums schrieb Müller folgenden Satz, der bis heute keinen Deut an Wahrheit verloren hat: "Wer bei diesem Album keine Gänsehaut bekommt, hat den Kampf gegen RTL und Konsorten schon längst verloren."
Hatten MDB auch vorher den Sprung von ihrer Morbid Angel-lastigen Demophase zu einer Ausnahmeband, für die jegliche Stilschubladen zu eng sind, geschafft, und mit der "Turn loose the swans" ein gigantisches Werk geschaffen, so vermochte "The angel and the dark river" dem noch die Krone aufzusetzen. Beginnend mit dem vielleicht besten Song der Bandgeschichte, dem epischen "The cry of mankind" wird der Hörer auf eine "Black voyage" durch emotionale Höhe und Tiefen mitgerissen. Untrennbar von Aaron Stainthorpes unnachahmlichen Gesang, seinen zwischen Liebe, Tod und Glaube schwankenden Lyrics.
Und in aller Verzweiflung und Depression, die die Musik oft ausdrückt, steckt doch immer ein Stück Hoffnung, ein Stück Wärme.... Nicht zuletzt vermittelt durch die Violine, jahrelang ein Markenzeichen der Band, deren Wegfall durch den Ausstieg Martin Powells glücklicherweise kompensiert werden konnte, auch wenn dies kaum jemand erwartet hätte.
Ein wenig aus der Reihe fällt der letzte Song, "The sexuality of bereavement" ist ein Remake eines älteren Songs und als einziges Stück auf dem Album noch mit Death Metal-Vocals versehen, zu denen MDB ja heute teilweise wieder zurückgekehrt sind.
MDB haben sich bis heute entwickelt, und sie sind eine der ganz ganz wenigen Bands, die mich trotzdem mit jedem Album aufs Neue faszinieren konnten. Es folgte die recht eingängige "Like gods of the sun" mit dem leider niemals live gespielten Übersong "For you", dann der wohl am schwersten verdauliche Brocken für viele MDB-Fans, die sehr experimentelle "34,788%... complete", die auch bei mir lange brauchte, um zu zünden. In der Folge sahen viele die Band am Scheideweg, doch "The light at the and of the world" und "The dreadful hours" müssten eigentlich jeden Zweifel beseitigt haben. Unerwartet stark zu ihren Wurzeln zurück gehend, verbinden MDB mittlerweile das Beste aus all ihren Schaffensphasen und schreiben auch nach wie vor ein Meisterwerk (durchaus passender Weise der Titel der beiden Best Of Compilations) nach dem anderen. Und mit dem Live-Album "The voice of the wretched" wurde sogar der Quantensprung geschafft, etwas von der unbeschreiblichen Atmosphäre eines MDB-Gigs auf Tonträger festzuhalten.
Auch wenn "The angel and the dark river" für mich wohl niemals mehr von irgendeinem Album erreicht werden kann.....



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword