Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4716136
Besucher seit 09/2002


Grantig - So muss es sein
Metalspheres Info-Box

Genre

Metal

Jahr

2006

Spielzeit

24:00

Rezensent

Christian

Wenn das nicht Bayern sind, weiß ich es auch nicht! Granteln ist so ein typischer Wesenszug, den man den Bayern nachsagt. Und wenn man dieses diebische Bergvolk am Rande der Alpen nicht näher kennt, nimmt man ihnen dieses Granteln übel und denkt, dass hier nur geschimpft und gemeckert wird. Mitnichten! Granteln und grantig sein ist nicht bös? gemeint, es ist vielmehr normal. Patient gesund, er grantelt. So ist die Kurzformel.
Die schön und wirklich gut aufgemachte CD ist mit Textbook versehen und einmal mehr weiß ich nicht, was mich erwartet, als ich den Tonträger einlege. Das Spiel mit der Erwartungshaltung ist so oder so mein Hobby ? bei diesem Silberling hab ich mir nach dem ersten Hören sage und schreibe drei Wochen Zeit gelassen, bis ich dieses Review in Angriff nahm. Nicht, dass ich die CD nicht mag ? auch die Musik ist mein Problem nicht. Ich war vielmehr lange mit mir uneins, wie ich sie finden soll. Beim ersten (kurzen) Hören war ich etwas enttäuscht, da ich einmal mehr eine Rammstein-Kopie vermutete. Doch weit gefehlt, wie ich nun weiß und freudig zur Kenntnis nahm. Auf den 5 Tracks wird vielmehr die Down-Sau rausgelassen und freudig durchs Dorf gejagt. Und zwar mit Schwung, Blues und gehörigen Gitarrenquietschern. Nola stand hier Pate, zudem die mit Down verknüpften Combos C.O.C. und Crowbar. Streiche englische Texte, setze deutsch. Ist für das Ohr etwas ungewohnt, was mein o.a. Zögern beim Scheiben belegt bzw. untermauert. Kommt dann aber echt gut. Besser als z.B. Eisenvater, die das ja auch mal versucht haben. Hier wird gezerrt, gerifft, gebrummt und gegrooved dass es wirklich Spaß macht. Wie, kein Mastering mehr drin gewesen? Na und, wen stört das? Wer hört das, bitte sehr? Der Hinweis der Band ist nachvollziehbar, die damit gegebenfalls einhergehend Angst vor Abzügen in den B-Note völlig unbegründet. Hier spielt die Blues-Sau höchstpersönlich, hier trifft Anselmo erneut auf Dimebag (R.I.P.), hier trinkt der Southern Blues Rock eifrig Whisky und rockt das Haus. Und die Texte sind echt okay bzw. die Sangessprache stört nicht ? man muss sich nur an sie gewöhnen, sich darauf einstellen. Was die musikalischen Fertigkeiten angeht, sind die vier Münchner über jeden Zweifel erhaben ? und die Vocals einer Band sind von jeher polarisierend. Gebt Grantig diese Chance, sie haben sie redlich verdient! Wer also auf die genannten Bands und derbe auf Rock und feiste Klampfen steht, ist hier bestens bedient! Auch wenn Grantig sicherlich nicht die (musikalische) Welt neu erfinden. Und noch etwas: Man merkt hier tatsächlich eher nicht, dass Grantig Bayern sind (wobei ich nicht weiß, ob sie diesen Kommentar nun gerne lesen...)!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword