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Novembre - Materia
Metalspheres Info-Box

Genre

fällt in keine Kategorie; grob Progressive Metal

Label

Peaceville Records

Rezensent

Dennis

Insgesamt fünf lange Jahre hat es gedauert, bis Novembre endlich den Nachfolger zu "Novembrine Waltz" fertig gestellt haben, und dieser dürfte so manchen Fan der Band ein wenig überraschen. Die Zeiten, in denen die Italiener als Doom-Band bezeichnet werden konnten, scheinen jedenfalls erstmal vorbei zu sein, denn außer dem Titelsong finden sich weit und breit keine langsameren Songs. Bands wie Opeth, My Dying Bride oder Katatonia sind allerdings auch auf "Materia" allgegenwärtig. Wo letztere jedoch nur noch belanglose Grütze abliefern, finden sich bei Novembre haufenweise gute Songideen, die "Materia" allerdings so komplex werden lassen, daß nur wenig davon im Ohr des Hörers hängen bleibt. Gerade dies zeichnet das Album aber auch aus, denn der wirklich interessierte Hörer wird hier wochenlang zuhören und stets neue Facetten entdecken können. Andererseits - und dies ist in der Tat ein Kuriosum - läßt sich "Materia" auch sehr gut "nebenbei" hören, was wohl damit zusammen hängt, daß die Atmosphäre des Albums weit weniger beklemmend auf den Hörer wirkt als Fans von "Novembrine Waltz" dies gewohnt sein dürften. Auch "Materia" besitzt sicherlich eine gewisse Art von Melancholie, offenbart allerdings keine grau-düstere sondern eben jene helle, freie und ungewisse Stimmung wie sie auf dem tollen Coverartwork hervorragend nachvollzogen werden kann.

Ein Knackpunkt bei Novembre ist zweifellos der Gesang, der beinahe über das gesamte Album klar und melancholisch, leider aber auch teilweise ein wenig schräg daher kommt und mir nicht immer gefällt. Einige in italienisch gesungene Passagen fügen sich gut in die Songs ein und verleihen Novembre zusätzlichen Reiz, ein paar mehr Growls hätten dem Album aber merklich gut getan. Das läßt sich wohl am besten bei "Aquamarine" nachvollziehen, das meiner Ansicht der beste Song des Albums geworden ist. Oftmals fehlt den Stücken nämlich einfach ein Höhepunkt oder gar gänzlich ein Spannungsbogen, was man von diesem entspannt beginnenden, fünfminütigen Lied mit sich zuspitzender Dramatik und zunehmender Intensität nicht behaupten kann. "Materia" ist darum ein wirklich eigenes Album, für das ich keine pauschale Wertung abgeben könnte. Mir persönlich gefallen Novembre aber wesentlich besser als Hypes vom Schlage Katatonia, wenngleich Referenzbands wie Opeth oder Daylight Dies ein ungleich intensiveres Hörerlebnis bieten.



   
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