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Centurions Ghost - A Sign of the Things to come
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom / Thrash / Black Metal

Label

I Hate Records

Rezensent

Volker

Nüchtern betrachtet sind Centurions Ghost aus London bislang nicht sonderlich in Erscheinung getreten. Ein recht vielversprechendes Demo aus dem Jahre 2002, diverse Live-Auftritte, ein paar Sampler-Beiträge, das war's. Da kann es ein wenig verwundern, dass das kürzlich erschienene Debut-Album gerade in England bereits mit überschwänglicher Kritik bedacht wurde. "A Sign of the Things to come" als programmatischer Titel also?
Ja, ja und nochmals JA! Wobei es sich hier genau genommen schon nicht mehr um Vorzeichen handelt, sondern um ein ausgewachsenes Hammeralbum, einen donnernden Paukenschlag. Centurions Ghost sind ein kaum in Worte zu fassender Hybrid aus purem Doom und massiven Einflüssen der 80er-Black/Thrash-Ursuppe. Venom, Hellhammer und Celtic Frost wurden von diesen Herren offenbar schon mit der Muttermilch aufgesogen und erleben in "A Sign of the Things to come" ihre furiose Wiedergeburt. Vor allem der räudige Opener "Devils Disciple" macht dies deutlich: Alles zerschreddernde Riffs, geifernder Gesang und mächtige SlowMo-Passagen entwickeln eine Wucht, die keinen Stein auf dem anderen lässt. Die unheilvolle Soundcollage "Stigmartysm" leitet über in noch gesteigerte Faszination, die sich durch den Genuss von "Requiem for the haunted Heart" ausbreitet. Klingt nach Doom, IST Doom. Und was für welcher! Eine zähe thrashige Einleitung geleitet in ein schwarzes Traumland voll betörend-trauriger Gitarrenmelodien und apokalytischer Vibes. "Requiem for the haunted Heart" ist so etwas wie der böse Bruder von Cathedrals Referenzwerk "Forest of Equilibrium", nur wenige zelebrieren Langsamkeit derart markerschütternd. Giftsprühende heroische Epik danach in "Empyrean (Circle of God)", der Song wurde mit Sprachsamples von Aleister Crowley versehen und Frontmann James Begley keift und grollt dazu mit der Boshaftigkeit eines Jeff Walker. "Misery Serenade" ist Kennern des bereits erwähnten Demos schon bekannt, doch nicht in dieser neu inszenierten und so viel packenderen Form. Zu beschreiben allenfalls eine Mischung aus der speziellen Ästhetik neuer Runemagick-Alben sowie dem klassischen Epic Doom von Candlemass. Klingt bizarr, bizarr begeisternd. Bevor dann zum Schluss noch mal mächtig Gas gegeben und mit "The Eighth Deadly Sin" erneut die schwermetallische 80er-Keule ausgepackt wird.

Wenn man bedenkt, dass dieses Jahr auf I Hate Records auch noch Veröffentlichungen grandioser Bands wie The Gates of Slumber und Isole anstehen, muss klar sein, dass hier ein neues Eldorado des Doom Metal entstanden ist. Diese Schweden haben einfach ein großartiges Gespür und verdienen eure Unterstützung! Ebenso wie Centuriong Ghost, deren "A Sign of the Things to come" streng genommen zwar noch in 2005 erschienen ist, aber für mich bislang eindeutig DIE Entdeckung 2006 darstellt!



   
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