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Nidingr - Infinite Sorrow And Darkness
Metalspheres Info-Box

Genre

Death-/Black Metal

Label

Tabu Recordings

Rezensent

Sascha

Norwegen bringt neuerdings wieder verstärkt interessante Bands hervor, dazu gehören sicherlich auch Nidingr, die mit "Sorrow Infinite And Darkness? ihr Debutalbum präsentieren. Die Bandhistorie verrät, dass die Formation bereits 1996 ins Leben gerufen wurde. Seltsam, dass sie bisher noch nie auf den Brettern die die Welt bedeuten in Erscheinung getreten ist. Nidingr klingen allerdings in keinster Weise nach Oldschool-Blackmetal, sondern lassen sich ohne weiteres den modernen Vertretern der Gattung Keep Of Kalessin, 1349 oder auch Zyklon zuordnen. Auch ein paar Anleihen bei modernen Satyricon oder der letzten Mayhem lassen sich vernehmen. Nun bringt die Band aber auch einigen Wiedererkennungswert mit sich, denn einfach nur Abkupfern ist nicht nach Nidingrs Geschmack.

Kommen wir aber zunächst zu dem für mich größten Nachteil der CD. Der Opener "Child Of Silence? offenbart bereits den wie eine Nähmaschine donnernden Drum-Computer. Dieser ist zwar sehr gut und einfallsreich programmiert, klingt jedoch sehr steril und insbesondere im Bereich der Blastbeats hat man sich für ein Tempo entschieden, den meiner Meinung nach höchstens Mayhems Hellhammer gebacken kriegen dürfte; für meinen Geschmack ist das etwas dick aufgetragen. Holt euch für die nächste Veröffentlichung bitte einen Drummer aus Fleisch und Blut! Das war aber auch schon der einzige Kritikpunkt, denn ansonsten bekommen die geneigten Ohren wunderbar abwechslungsreichen, detailverliebten Extrem-Metal geboten. Das bereits erwähnte "Child Of Silence? ist ein hervorragend gewählter Opener, denn er zeigt die Bandbreite der Band in vollem Glanz. Rasend schnell und brutal ist der Beginn, gefolgt von mystischem Pianospiel, das wieder in Raserei und später in Midtempo-Groove überleitet. Im Hintergrund vernehmen wir dezente Melodien, rasend schnelle Melodieläufe und typische Blackmetal Harmonien, dazu nutzen Nidingr interessante Akzente auf dem Bass und oftmals recht schräge Dissonanzen, die einen Teil von Nidingrs Eigenständigkeit ausmachen. Cpt. Estrella Grasa brüllt dazu einigermaßen variationsreich die Lyrik heraus, wobei sein Organ verstärkt nach Deathmetal klingt, welches aber ebenfalls Nidingr aus der Masse der Bands herausstechen lässt. Leider gehen ihm im Laufe der CD öfter mal die Hooks aus, die der Opener noch massiv zu bieten hatte. Ansonsten muss ich sagen, dass nicht nur die Highspeed-Anteile in der Musik interessant zu hören sind, sondern auch die melancholischen, langsameren Abschnitte wie im Titeltrack "Sorrow Infinite And Darkness? zu überzeugen wissen. Highlights des Albums sind für mich der eingängige Opener, das extrem abwechslungsreiche "The Watchtowers Of The Universe?, sowie das hauptsächlich im massiven Midtempo stampfende, düstere "Righteousness In Beauty?.

"Infinite Sorrow And Darkness? gehört auf jeden Fall mit zu den besten Veröffentlichungen des bisherigen Jahres. Leider muss zugegeben werden, dass zu einem absoluten Hammeralbum doch noch ein wenig fehlt. Die Songs sind zu wenig voneinander abgegrenzt, oftmals bleiben sie nur durch kurze melodische Einsprengsel als eigenständige Stücke in Erinnerung und insbesondere die Blastpassagen klingen oftmals recht ähnlich, dass einem schon einmal die Ohren bluten können. Nichtsdestotrotz ein sehr guter Einstand einer Band mit sehr guten Ideen und herausragenden musikalischen Fähigkeiten, die wie wir alle wissen, allein jedoch noch keinen Klassiker ausmachen.



   
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