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Zyklon - Aeon
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Candlelight Records

Rezensent

Volker

Während Trym, Drummer der leider verblichenen Emperor, in der Szene sowieso höchst aktiv ist, vereint er sich bei Zyklon mit Emperor-Gitarrist Samoth, womit auch schon der Großteil der visionären Schwarzmetaller versammelt ist. Wie schon beim Debut "World Ov Worms" wandelt man allerdings nur stellenweise auf den Pfaden der Ex-Band, Zyklon weisen zwar ebenfalls eine gewisse avantgardistische Komponente auf, die jedoch in eine andere Richtung ausgelebt wird. Die Norweger klingen im positiven Sinne modern und bauen gelegentlich auch Industrial-Elemente in ihre Mischung aus Black und Death Metal ein. Wie der Bandname schon erahnen lässt, sind Midtempo-Parts eher rar gesät, hier regieren Blastbeats, die jedoch nicht in zielloser Raserei ausarten. Strukturiertes Chaos trifft es vielleicht am besten, instrumental macht der Band jedenfalls niemand etwas vor, die Gitarristen Samoth und Destructhor (darauf muss man auch erst mal kommen...) riffen sich gekonnt durch die 9 Songs und Trym?s Drumming steht sowieso auf einem eigenen Level. Gerade bei den Soli von Samoth und bei den vertrackten Drumparts, werden dann doch immer wieder mal Erinnerungen an Emperor wach. Macht aber nichts, schließlich spricht es für die Herren, dass sie ihren ganz eigenen Stil haben.
Besonders deutlich wird dieser beim genial komponierten Anfang von "Subtle Manipulation", das sich im Gegensatz zu den ersten beiden Songs sofort in den Gehörgang fräst, das erste Highlight des Albums. Ein geradezu halsbrecherischer Song, der in gut 3 Minuten mit haufenweise Überraschungen aufwarten kann. Bei "Two thousand years" wird dann erstmals das Tempo etwas reduziert, in Sachen groovigen Parts können Zyklon jedoch nur solides Mittelmaß aufweisen, so dass sie eher als Verschnaufpause für die nächste Highspeed-Attacke dienen. Die folgt mit "No name above the names" auch auf dem Fuße, der einzige Song des Albums, der von seiner Machart her auch auf einem der neueren Emperor-Alben hätte stehen können, womit über seine Qualität wohl schon genug gesagt ist. Die etwas variableren Vocals von Sänger und Bassist Secthdamon bei "The Prophetic Method" kommen Zyklon gut zu stehen, überhaupt überrascht der Song mit einer gewissen Schlagseite zu Morbid Angel, wenn diese auch in einem ganz anderen Soundgewand herüberkommt. Der Abschlusstrack "An eclectic manner" überzeugt dagegen mit einer etwas gemäßigteren Gangart und erinnert mich irgendwie an die hymnischen Songs von Hypocrisy. Definitiv auch ein Song mit Wiedererkennungswert, von denen "Aeon" noch ein paar mehr gebrauchen könnte, um zu einem ganz großen Album zu werden.
Geschmackssache dürfte der hochpolierte Sound sein, dieser wirkt zweifellos sehr professionell und passt auch gut zur Musik, aber etwas mehr Ecken und Kanten hätten dem Album sicher nicht geschadet. So erreicht man knapp die Oberklasse der schwarzen Tonkunst, aber um mit den ganz Großen mithalten zu können, werden sich Zyklon noch etwas recken müssen.



   
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