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Potentia Animi - Psalm II
Metalspheres Info-Box

Genre

Mittelalter / Gothic

Label

Staupa Musica

Rezensent

Sabine

Hmmm, hmmm, und nochmal: hmmm. "Psam II" von Potentia Animi wirft allein schon deshalb Rätsel auf, als dass ich ehrlich gesagt kaum bestimmen kann, in welche Schublade diese Combo passt. Klar, beim ersten Hören springen einen die mittelalterlichen Instrumente an, der Mönchsgesang, der deutsche beziehungsweise lateinische Text, und schon schreit alles: "Subway To Sally, das ist Mittelalter-Metal!" Okay, die Idee ist natürlich nicht so abwegig, aber die reine Musik klingt doch eher nach E-Gothic als nach Mittelalter-Metal. Und tatsächlich, die Band spielte bereits auf Wacken UND Mera Luna. Also doch E-Mittelalter-Gothic. Gibt's so was überhaupt? Na ja, spätestens jetzt.

Konzentrieren wir uns auf die reinen Fakten... was leichter gesagt ist als getan, ihr glaubt doch nicht wirklich, dass ich die Mär so einfach schlucke? Ich meine die Mär vom The Inchtabokatables-/Corvus Corax-Drummer, der ins Kloster ging, den Brüdern dort seine Musik näher brachte, die Mönche in einen wahren Wahn verfallen lies und sie letztendlich mitnahm auf Wall- und Pilgerfahrt durch deutsche Lande, um Gläubige zu finden und auf ihren Namen zu taufen. GANZ klar!!!

Auf alle Fälle ist "Psalm II" das zweite Album der Mönche, namentlich Bruder Nachtfraß, Bruder Liebe, Bruder Schaft, Bruder Schlaf, und der Untote (!) Bruder Schnabausus Rex. Musikalisch wird in den Grenzen des Düster Metals agiert, vom E-Gothic bis hin zum sphärischen Dark Rock. Dabei werden Dudelsack, Harmonium, Schalmeien und anderes (auch) mittelalterliches Instrumentarium bemüht, ebenso wie Sprechgesänge, Kinderchöre und mehrstimmige Choräle. Die Geschwindigkeit wird dabei nie zu sehr aufgedreht, so dass von der ganzen CD etwas Hypnotisches ausgeht. Als besonderer Anspieltipp sei "Anima et Animus" genannt. Die Texte sind dabei immer mit einem zwinkernden Auge zu verstehen, von frivol bis schelmisch ist jede Nuance vertreten. Leider ist ein zumindest kleines Latinum für das Verständnis eines Großteils der Texte Voraussetzung. Ein Album nur für Gymnasiasten und Theologie-Studenten, sozusagen (GRINS).

Mal ernsthaft: "Psalm II" ist ein abwechslungsreiches, ungewöhnliches Album, das seine Anhängerschaft sicherlich unter den Fans von Gruppen wie Subway To Sally, Saltatio Mortis oder Corvus Corax finden wird, und das zumindest mir einfach nur Spaß macht.



   
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