Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4645825
Besucher seit 09/2002


Cloven Hoof - Eye of the Sun
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Metal

Label

Escape Music

Rezensent

Dennis

Schon interessant, was die Reunion-Welle so alles nochmal ans Tageslicht spült. Cloven Hoof waren mir vom Keep it True Festival durchaus noch in positiver Erinnerung geblieben, so daß ich eine gewisse Neugier auf "Eye of the Sun", das erste Studioalbum seit 17 Jahren, nicht leugnen möchte. Ein Blick ins Booklet verrät allerdings, daß von den Line ups der 80er Jahre nur noch "Air" (wie Luft - der Verfasser) Lee Payne übrig geblieben ist (die übrigen Ur-Mitglieder nannten sich übrigens nach den anderen drei Elementen "Water" (Wasser, David Potter), "Fire" (Feuer, Steve Rounds) und "Earth" (Erde, Kevin Poutney) - Kult!), so daß man unweigerlich ins Grübeln gerät, ob die Bezeichnung "Cloven Hoof" überhaupt noch gerechtfertigt ist.

Aber kommen wir zum Wesentlichen, und das ist die Musik, die mir irgendwie gar nicht so recht nach NWOBHM klingen mag, der historischen Epoche nämlich, in die Cloven Hoof zeitlich und geographisch einzuordnen sind (die erste EP "Opening Ritual" erschien 1983). Aber wohin dann? Schwierige Frage! "Eye of the Sun" klingt traditionell bis zum Abwinken und hat allerhand feine Gitarrenriffs und -soli an Bord, nur der Gesang will da an manchen Stellen überhaupt nicht ins Bild passen. Gerade beim Opener "Inquisitor" erinnert Matt Moretons Vocal-Interpretation irgendwie ein wenig an Gruppen wie Dog Eat Dog. Seltsamerweise ist der Einsatz von Sprechgesangeinlagen bzw. modern ertönende Shouts wie hier aber recht begrenzt, und ansonsten gefällt mir der Gesang verdammt gut. Denn in den melodischen Parts klingt Moreton ein wenig wie Rich Wilde, weshalb mich "Eye of the Sun" auch immer wieder an die US-Kollegen von Ruffians erinnern. Songs wie "Cyberworld", "King for a Day" oder "Kiss of Evil" sind somit wirklich feine melodische Metal Perlen geworden, die in der allerersten Liga mitmischen und gerade jetzt in der Sommerzeit eine Menge guter Laune verbreiten. Hätten Cloven Hoof auf die moderneren Gesangsparts verzichtet, wäre hier ein wirklicher Knaller drin gewesen. Auch wenn es auf Außenstehende vielleicht ein wenig überzogen wirken mag, einen einzelnen musikalischen Aspekt so hervorzuheben wie es in diesem Review hier geschieht - Traditionallisten (und das werdet ihr als Fan von Cloven Hoof ebenso sein wie ich) wissen mit Sicherheit, was ich meine.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword