Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4679134
Besucher seit 09/2002


Zyklon - Disintegrate
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Candlelight

Rezensent

Volker

Viel Zeit braucht sie, die neue Zyklon. Denn das Schaffen der Norweger klingt mittlerweile so durchdacht und komplex, dass beim oberflächlichen Hören nur ein Bruchteil der Songstrukturen überhaupt zu erfassen ist. Dabei wurde im Grunde an der Herangehensweise nichts Wesentliches verändert, "Disintegrate" ist der logische Nachfolger von "Aeon", besticht aber durch eine größeres Maß an Klangdichte und Intensität. Zyklon sind trotz ihrer Emperor-Wurzeln längst überwiegend im Death Metal gelandet, dem sie eine mehr und mehr einzigartige Färbung verleihen und damit zu einer Band avancieren, die in der oft so diffusen Welt des extremen Metals über wirklichen Wiedererkennungswert verfügt.

Der Opener "In Hindsight" macht es dem Hörer nicht gerade leicht, denn der wohl technischste und sperrigste Song des Albums wurde gleich an den Anfang gestellt. Erst nach vielen Durchläufen überzeugend, ein untypischer Auftakt eben. Wer weniger mit der Band vertraut ist, startet besser mit dem folgenden Titeltrack, beim dem Zyklon alle bekannten Stärken auffahren und trotz aller lospreschenden Wucht auch Platz für eine melodische Verschnaufpause finden. Am beeindruckendsten gelungen ist aber das folgende Songtrio. Eröffnet vom trotz aller Komplexität sehr einprägsamen "Ways of the World" folgt auf dem Fuße das brilliante und mittlerweile ungewohnt schwarzmetallische "Subversive Faith", dessen Industrial-Einschübe für ein besonderes Flair sorgen. Ja, Zyklon stehen überwiegend für Death Metal, schieben aber auch mal einen avantgardistischen Black Metal Track der Extraklasse dazwischen. Welcher Band kann das schon nachgesagt werden? Komplettiert wird das besagte Trio durch das apokalyptische Midtempo-Stück "A cold Grave", das ebenfalls Ausnahmestatus geniesst. Mit "Vile Ritual" und "Vulture" folgen im Weiteren noch zwei brachiale Knüppelnummern, die Morbid Angel eher alt aussehen lassen und wie schon auf "Aeon" steht auch hier wieder der "langsamste" Song des Albums am Ende. "Skinned and Endangered" steht allerdings nicht für melodische Einschübe, sondern für dichte, beklemmende Gitarrenwälle und verfügt nochmals über seine ganz eigenen Charakteristika.

Das sich nach eingehender Auseinandersetzung als überraschend vielschichichtig entpuppende "Disintegrate" präsentiert Zyklon ebenso mächtig und beeindruckend tight wie bei einigen Live-Auftritten der letzten Zeit und markiert für die Band endgültig den Eintritt in die Elite des extremen Metals. Wer ausschliesslich straightem Sauf- und Gröhl-Death Metal dem Vorzug gibt, wird von den Norwegern gewiss nicht begeistert sein, doch Freunde der härtesten Liga des Anspruchs werden diesem Album nicht entgehen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword