Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4696274
Besucher seit 09/2002


Saracen - Vox in Excelso
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock / Melodic Metal

Label

Escape Music

Rezensent

Dennis

Mitten in die NWOBHM fällt die Gründung der Band Saracen, die zu jener Zeit ihr Debütalbum "Heroes, Saints & Fools" veröffentlichte. Jene sagenumwobene Epoche, welche Größen wie Iron Maiden, Saxon, Def Leppard oder die Tygers of Pan Tang hervor brachte, aber auch unzählige, bis heute nur Insidern bekannte aber dennoch fantastische Outfits wie Oxym, Sledge Hammer, Badge oder Sparta. Nach dem Comebackalbum "Red Sky" aus dem Jahr 2003 veröffentlichen Saracen dieser Tage ihr Drittwerk "Vox in Excelso", ein Konzeptalbum, das kurz vor der Kreuzigung Jesus Christus beginnt und die Geschichte der Tempelritter erzählt. Vom Ur-Line up sind dabei lediglich Gitarrist Rob Bendelow und Sänger Steve Bettney übrig geblieben. Vielleicht liegt es gerade an den Einflüssen der neuen Mitglieder (u.a. der umtriebige Mark Cross an den Drums), daß "Vox in Excelso" irgendwie gar nicht so recht nach NWOBHM klingen mag (die anderen beiden Alben kann ich mangels Kenntnis leider nicht zum Vergleich heran ziehen). Ich würde das Album vielmehr irgendwo zwischen Keyboard-Rock und melodischem Metal einordnen und dabei Ten bzw. die Solo-Alben von Gary Hughes (z.B. "Exile") sowie Stormwitch (z.B. "Meet me at Midnight") als Eckpfeiler für den Sound der Band wählen. Deren Qualitäten erreichen Saracen allerdings zu keinem Zeitpunkt, da die Songs meist zu berechenbar und zahnlos vor sich hin plätschern bzw. nur selten etwas überraschendes passiert. Gerade ein Konzeptalbum sollte eigentlich von einer gewissen Dramatik leben, von der auf "Vox in Excelso" beinahe jede Spur fehlt.

Ein gutes Stück mehr gibt da schon das lyrische Konzept her, wenngleich die aufgeworfene Verschwörungstheorie bereits in zahlreichen Bestsellern (u.a. "The Da Vinci Code / Das Sakrileg") verwurstet wurde. Aber das wurden Storys wie die Arthus-Saga oder die Wikinger-Historie noch wesentlich öfter, und man kann sie sich trotzdem immer wieder von Neuem anhören. Daumen hoch an dieser Stelle deshalb auch für die Intros und Zwischenspiele, welche von einer weiblichen Sprecherin vorgetragen werden, die einzelnen Tracks des Albums zusammen halten und dem unauffälligen Songmaterial am Ende doch noch einen Hauch von Spannung verleihen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword