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Arbor Ira - Und krankt mein Selbst vor Leidenschaft
Metalspheres Info-Box

Genre

Psycho/Sludge Doom

Jahr

2006

Spielzeit

71:35

Rezensent

Till

Vor diesem Review habe ich mich lange gedrückt, und das aus einem simplen Grund: ich wußte nicht, was ich über Arbor Ira schreiben sollte. So oft ich mir diese CD auch anhörte, ich wußte sie nicht einzuordnen und konnte mich kaum entscheiden, ob sie mir gefällt oder nicht. Klingt dämlich, ist aber so. Arbor Ira können also schon mal einen großen Pluspunkt verbuchen: ihre Musik fordert den Zuhörer heraus, ist nicht leicht zu konsumieren sondern versteckt ihre Reize lange Zeit, um sie erst dem zu offenbaren, der die Geduld aufbringt, sich länger mit ihr zu beschäftigen. Denn nach zahlreichen Durchläufen habe ich diese Scheibe richtig liebgewonnen, auch wenn der erste Eindruck nicht unbedingt positiv war. Sludge Doom mag ich nicht, und Arbor Iras zähflüssiger, dreckiger Sound mit Gröhlgesang tendiert stark in diese Ecke. Ist aber abgefahrener als bei Gorilla Monsoon, Negative Reaction und all den anderen Vertretern dieses Stils. Arbor Ira bezeichnen ihre Musik als Psycho Doom, vielleicht kann man das so stehenlassen?auf jeden Fall kreiert die Mischung aus heftigen und ruhigen Parts eine eindringliche Musik, die einen immer tiefer in den Bann zieht, je öfter man sie hört, wie ein Strudel, der einen Stück um Stück weiter ins Zentrum zieht. Dazu gibt es bei Arbor Ira interessant geschriebene, jedoch schwer zu deutende Texte und gesprochene Zwischenstücke, die zum Mysterium dieser Band beitragen.
Wer jetzt von meinem Geschreibsel verwirrt ist, lasse sich einfach sagen, daß Arbor Ira gute, packende Songs schreiben können, wie z.B. das treibende "Late at night" oder das elegische "Mirror of the fairy" beweisen. Überlänge ist Trumpf, monotone Wiederholungen wirken nicht langweilig sondern hypnotisch, einzig der Gesang klingt teilweise wirklich arg schief. Trotzdem eine interessante Band mit einer interessanten CD, die man nicht nur als Doomer mal antesten sollte.



   
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