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Benea Reach - Monument Bineothan
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressiv metallischer Planierraupen-Rock

Label

Tabu Records

Rezensent

Alf

Es ist das Zeitalter der Hybriden. Genresprengende Wuchtbolzen wie Benea Reach wissen das, haben die Wurzeln tief im Metal geschlagen und treiben stachlige Ranken weit über diesen Mutterboden hinaus. Man stelle sich die überbordende Wut von Converge vor, kanalisiert in voranmarschierendem Rock der Marke Isis und veredelt mit Meshuggaesker Prog-Berechnung.

Der Extol-Ableger fabriziert aber keinen simplen Genremix, verschmelzt stattdessen all die verarbeiteten Gegensätze zu hundertprozentiger Homogenität: Obwohl die Strukturen hochkomplex sind, und die Rhythmik stellenweise vollkommen abgefahren, marschiert "Monument Bineothan" so unaufhaltsam, geradlinig und zerstörerisch voran, wie ein Lavastrom. Zerstörerisch? Ja, aber nicht nur! "Purge" etwa wandelt zwischen Wahnsinn und Wut, kippt dann aber plötzlich in derart verzweifelte Melancholie um, dass einen die schiere Gefühlsgewalt auf die Knie zwingt. Melancholie übrigens, ohne Akkustik-Gitarren und Clean-Gesang Klischees zu bemühen, stattdessen eine subtile Veränderung der "Riff-Farben" und Schreie aus der Tiefsee des Leidens. Schrecklich pathetische Bilder sind das, ich weiß, aber mit nüchterner Rezensionssprache lässt sich die emotionale Tiefe von Benea Reach einfach nicht erfassen!

"Monument Bineothan" walzt alles nieder, vor allem aber puristische Vorstellungen und metallische Reinheitsgebote. Metal ist das zweifellos, was Benea Reach hier abliefern, aber auch Hardcore, auch Rock, mit einem leichten Aroma postrockiger Gitarrenteppiche, das alles, wie gesagt, verschmolzen zu einer einzigen, gigantischen Großtat. Gigantisch auch in der Spielzeit, wo bekommt man denn heute noch fast eineinviertel Stunden Musik ohne Hidden Tracks? Ich kann meine Begeisterung einfach nicht zügeln, "Monument Bineothan" ist ein ultimativer Hirnschalenknacker, verpackt in knochentrockenem Planierraupensound. Welche Zielgruppe? Himmel, keine Ahnung, jeder aufgeschlossene Anhänger fetter, gewaltiger Riffgebilde kommt an Benea Reach eigentlich nicht vorbei. Anspieltipps? Nicht einfach, das erwähnte "Purge" vielleicht, oder die kilometerdicke Gitarrenwand "River", Vorsichtige können auch erst mal das konventionellere "Pandemonium" anchecken, aber Ausfälle gibt es ohnehin keine. Die Metal-Szene soll in einer kreativen Sackgasse stecken? "Monument Bineothan" zertritt solche Gerüchte wie eine abgebrannte Zigarettenkippe.



   
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