Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4816030
Besucher seit 09/2002


Grimnir - Kreuzzug in den Tod
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Christhunt Productions

Rezensent

Martin

Die erste Mini CD dieser österreichischen Formation mit Namen "Austrian Black Metal Storm", welche zwei Lieder enthielt, hatte mich schon verdammt neugierig auf ihr Debütalbum gemacht. Gespielt wurde darauf sehr roher und klassischer Black Metal. Als das Album dann plötzlich und wider Erwarten in meinem Briefkasten lag, war ich doch etwas verwundert, dass sich das Quartett plötzlich mit heidnischen Thematiken befasst. Nicht, dass ich prinzipiell was dagegen hätte, aber der Band steht dieser ursprüngliche Charakter nun mal sehr gut zu Gesicht. Glücklicherweise bestätigten sich meine "Ängste" nicht, dass die Truppe einen plötzlichen Stilwandel vollzogen hätte. Denn musikalisch tönen Grimnir noch immer recht roh und typisch-schwarzmetallisch aus der Anlage.

Auf Schnickschnack wie klaren Gesang, Chöre, gut produzierte Riffs und so weiter wird somit also gänzlich verzichtet. Geboten wird Black Metal der alten Schule mit ausreichend Tiefgang und einer ordentlichen Portion Bosheit. Besonders die Gitarrenläufe sind sehr stimmig ausgefallen. Jene klingen nämlich mal stolz, mal hypnotisierend oder auch mal bedrohlich. Zwar sind dafür scheinbar keine großartigen spielerischen Finessen notwendig gewesen, aber ihre Wirkung verfehlen sie absolut nicht, und darauf sollte es ja ankommen. Auch der Klang des Schlagzeugs weiß vor allem bei Beckeneinsatz zu begeistern und vermittelt irgendwie den Eindruck einer mächtigen Schlacht. Die Geschwindigkeit variiert gut zwischen mittelschnellen und Blastbeat-Passagen. Insgesamt präsentiert sich "Kreuzzug in den Tod" also als absolut ausgewogen und mehr als solide.

Anhänger von Bands wie beispielsweise Odal sollten hier ohne Hemmungen mal reinhören. Alle anderen dürfen sich von Titelnamen wie "Heidnisches Alpenland" und ähnlichen nicht täuschen lassen ? hier gibt?s nämlich eher auf die Mütze als irgendwelche neumodischen Ahnenhymnen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword