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Death Heaven - Techno Decomposition World
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Jahr

2006

Spielzeit

54:48

Rezensent

Sascha

Aus Italien kommen nicht nur Rhapsody, sondern auch eine Menge guter Bands, das weiß derjenige, der auch mal im Underground stöbert. Aus eben diesem walzt der in Eigenregie produzierte Deathmetal-Hammer "Techno Decomposition World" des Vierers Death Heaven heran. Ich gebe zu, zunächst war ich etwas enttäuscht, denn das Cover und auch das Intro machen Lust auf spacigen Science-Fiction Deathmetal mit Voivod-Anleihen, das Cover bezieht sich jedoch lediglich auf das textliche Konzept der Band, der Sound Death Heavens ist reinrassiger Florida-Deathmetal mit einer durchaus eigenen Note.

Die Band bezieht ihre Inspiration hörbar von Bands wie Nile oder Deicide. An Mr. Benton erinnern auch die brachialen Growls, die mit hohen Screams abgewechselt werden. Die beiden, gerade mal 20-jährigen Gitarristen leisten auf diesem Debütalbum bereits erstaunliches: interessante abwechslungsreiche Riffs ("Techno Decomposition World"), atmosphärische Akustikgitarren ("Shadows In Darkness") und über das gesamte Album verteilte virtuos-geniale Soli zeigen dem Deathmetal-Lunatic, wo der Hammer hängt. Dabei erinnert das Songwriting immer wieder an frühe Deicide, allerdings mit einer gehörigen Portion Thrashmetal der Marke Kreator zur "Extreme Aggression"-Phase. Death Heaven bemühen sich, ihre größtenteils recht langen Songs für den Hörer stets abwechslungsreich zu gestalten, was ihnen auch gelungen ist. Der Sound ist natürlich recht rau, aber keineswegs mies geraten, sondern präsentiert die spielerischen Qualitäten der Italiener in einem angemessenen, druckvollen Gewand. Death Heaven haben sich wirklich viel vorgenommen auf diesem Album, man merkt deutlich, dass hier ein Statement abgegeben werden sollte. Und so verwundert es nicht, wenn ab und zu die Band noch nicht hundertprozentig tight auftritt und beim Timing manchmal neben der Spur gemosht wird. Mir macht es nichts aus, denn wie sagte Nietzsche: "[...]stecke Dir selber Ziele, hohe und edle Ziele und gehe an Ihnen zu Grunde! Ich weiß keinen besseren Lebenszweck als am Großen und Unmöglichen zu Grunde zu gehen." Die hohen und edlen Ziele dürften bei dieser jungen Band in Zukunft jedoch noch viel weiter gesteckt sein, denn wenn sie ihre Qualitäten im Gitarrenbereich weiter ausbauen und sich etwas mehr darauf konzentrieren, ihr Songmaterial kompakter und eingängiger zu gestalten, dann sind Death Heaven eine Band mit der man definitiv rechnen muss.

Bis dahin ist "Techno Decomposition World" vielleicht noch kein Werk, für das man das neue Nile-Album im Schrank stehen lässt, aber ein durchweg ansprechendes erstes Lebenszeichen, welches sich Underground-Freunde ohne weiteres für 4,50 Euro auf der Homepage der Band bestellen dürfen.



   
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