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Ars Amatoria - Beauteous Romance
Metalspheres Info-Box

Genre

Symphonic Rock / Gothic Metal

Jahr

2006

Spielzeit

12:11

Rezensent

Volker

Man muss es wohl immer wieder betonen: Wer in seiner Bandinfo Groß- und Einzigartiges ankündigt, muss sich auch daran messen lassen. So rühmen sich Ars Amatoria hier eine gänzlich neue Richtung - die "symphonic rock opera" - aus der Wiege gehoben zu haben und das kann man so nun wirklich nicht stehen lassen. Zum einen sind sie gewiss nicht die Ersten, die auf eine solche Idee gekommen sind und zum anderen offenbaren sich hier keinesfalls die Fähigkeiten, bereits für Meilensteine zu sorgen. Das soll nicht heissen, dass der vorliegende Auszug aus dem bislang noch nicht erschienenen Album "lachrymal" schlecht wäre - "solides Demoniveau" trifft es wohl besser.

Die junge Band (16-22 Jahre) aus der Steiermark bedient sich auf ihrem Konzept-Album über die Geschichte zweier Liebender, die nach langer Zeit wieder zueinander finden, verschiedener stilistischer Einflüsse und positioniert sich damit zwischen Gothic Metal und Symphonic Rock, gewisse Power Metal Elemente eingeschlossen. Drei Songs sind hier vertreten, die dieses Spektrum bereits recht umfassend wiederspiegeln. Die Stärken liegen dabei eindeutig im Bereich des eingängigen Songwritings und der harmonischen Melodiearrangements, überdies kann der weiblich / männliche Wechselgesang gelungene Akzente setzen, gerade angesichts des jugendlichen Alters der Protagonisten. Für eine erste Eigenproduktion einer jungen Band geht auch das spielerische Niveau in Ordnung, den eigenen Ansprüchen scheint es aber noch nicht zu genügen. Die Violinenmelodien gefallen, dagegen wirken die Riffs recht simpel und teils ebenso holprig wie mitunter auch die Rhythmussektion.

So bleibt abschliessend nicht mehr und nicht weniger als ein Lebenszeichen einer begabten Schülerband. Ars Amatoria verfügen über gute Ansätze, um nachdrücklich auf sich aufmerksam machen zu können, haben sie allerdings noch einen weiten, weiten Weg vor sich. Vielleicht wird das komplette Album "lachrymal" bereits zu neuen Erkenntnissen führen.



   
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