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One Bullet Left - Invisible Fleshwounds
Metalspheres Info-Box

Genre

Metalcore

Jahr

2006

Spielzeit

15:46

Rezensent

Florian

Trommelwirbel! Dann ein erschütternder Schrei gepaart mit einem ultraschnellen DoubleBase-Gewitter. Die neue EP der Oberhausener Metalcoreler One Bullet Left beginnt wie ein Brett in diesem Genre zu beginnen hat. Und ich meine das nicht nur im Sinne der Wut und Aggression, die die Recken um Shouter Mario auf den Hörer loslassen, sondern und besonders wegen der unglaublichen schönen und vorantreibenden Melodien mit der "Invisible Fleshwounds" aufwartet!

Beispiel gefällig? Gleich das erste Stück "My Predator?s Diary" bietet neben oben erwähnten Anfang einen Refrain der durch das Zusammenspiel von Vocals und Riffing an Emotion und Aggression kaum zu überbieten ist! Auch der "Rest" des Songs steckt mit Moshpart und Solo, sowie den immer präsenten melodisch vorantreibenden Riffs, fast alles in die Tasche, was ich bis jetzt in diesem Genre gehört habe. Der Song bleibt mehr als nur hängen!

Beim nächsten Track wird die Komplexität der Melodien zugunsten der Power ein ganz klein wenig in den Hintergrund gestellt. Fertig ist die Abrissbirne der EP, der jeden, aber wirklich jeden Pit in Ausnahmezustand versetzen wird.

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits vom guten Zusammenspiel der 5 Jungs überzeugt. Sänger Mario erinnert sehr an seinen starken Genrekollegen von Machinemade God, wobei ich sagen muss, dass erstgenannter noch mehr den Mix aus Aggression und Emotion beherrscht. Der eingängige Sprechgesang und die hohe Variation bei den Shouts tun ihr übriges: Für mich einer der besten Sänger im Metalcore!

Und es geht weiter! Mit The "Sound Of Love And Death" folgt für mich das absolute Highlight der Platte. Beim Refrain kommen jetzt noch ein paar clean gesungene Passagen hinzu. Shouter und die vom Schweden-Death inspirierten beiden 6-Saiter führen ihr perfektes Zusammenspiel fort, so dass ab Minute 2:50 ein sich immer wieder steigernder Schlusspart entsteht, der für immer in den Gehirnwindungen des Hörers einnisten wird.

Jeder Song hat sein eigenes Gesicht, seine eigenen, packenden Melodien. Unnötig zu erwähnen, dass auch die Songstrukturen völlig überzeugen und nicht nur eine bloße Aneinanderreihung von Mid- und Uptempo-Parts darstellen.

Auch daran ändert sich beim letzten Song der Platte nichts. Und da wäre ich schon bei meinem einzigen "Kritikpunkt". Das Metalcore-Feuerwerk ist leider nach nur 4 Songs und knapp 20 Minuten vorbei. Okay EP, aber mit 2 oder 3 Songs mehr hätte man den Hörer durchaus noch beglücken können. Vielleicht gab?s aber auch einfach ein finanzielles Limit bzgl. der Produktion. Die ist nämlich ziemlich fett geraten. Die Basedrum hingegen steht mir teilweise zu sehr im Vordergrund.

Lange Rede kurzer Sinn: Halten One Bullet Left dieses Niveau auch nur annähernd auf einem mehr Lieder fassenden Output oder gar auf einem Album, haben wir einen neuen Stern am Metalcorehimmel. Also ihr Labels da draußen: Ran an den Speck!
Für mich schon jetzt ein Highlight des Metalcorejahres 2006!



   
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