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Mors Cordis - Das Prinzip
Metalspheres Info-Box

Genre

Crossover

Label

Sin Sin

Rezensent

Peter

Mit dem Alter kommt die Einsicht! Mors Cordis machen Crossover! Was soll ich denn damit! Es gibt nur zwei Arten von Musik. Heavy und Metal! Hip Hop meets Metal! Metalspheres, das Magazin für alles Schwermetallische! Wer sich jetzt ernsthaft um meinen Geisteszustand Sorgen macht, kann beruhigt sein. Ich versuche nur gerade die ersten Gedanken, die mir beim Durchlesen des Informationsschreibens durch den Kopf gegangen sind, halbwegs geordnet wiederzugeben.

Also, alles noch mal von vorne. "Das Prinzip" ist eine der Bemusterungen, für die ich garantiert der falsche Adressat bin. Warum dann überhaupt ein Review? So was muss ordentlich verrissen werden und dann ab in den Container mit dem Sondermüll. Damit wäre ich beim Ausgangspunkt meiner Gedanken. Mittlerweile habe ich akzeptiert, dass es für diese Art von Musik, deren Dreh und Angelpunkt Hip Hop und Nu Metal sind, auch unter den Leserinnen und Lesern unseres Magazins ein paar geben muss, die sich für Bands wie Mors Cordis interessieren und das musikalische Angebot als durchaus hörenswert erachten. Ich persönlich kann 43:45 Minuten sinnvoller verbringen und bin auch nicht bereit mich so weit mit der gewählten Ausdrucksplattform der Band, also das musikalische Konzept, das die Texte unterstützt und ergänzt, auseinanderzusetzen.

Bei textlichen Passagen wie "....wir machen Metal, doch niemals whack" fühle ich mich persönlich verarscht. Auch wenn deine/meine/unsere Musik sich kontinuierlich weiterentwickelt hat und die eine oder andere Variation durchaus interessant ist gibt es Unvereinbarkeiten. Ob die Band nun zur Auflockerung Sampleloops, Pop, Death Metal Grunts, Gothic mit einfließen lässt, ist vollkommen egal, ich bin zu engstirnig, um das Gesamtwerk mit Heavy Metal (auch im so weit wie möglich gefassten Toleranzrahmen) in Verbindung zu bringen. Natürlich gibt es Titel wie "Desire for perfection" oder "Tief in mir", die eine gelungene Melange aus Atrocity (zu Zeiten von "Blut") und wuchtigem Gothic zu einem harmonischen Ganzen vereinen. Dem gegenüber steht aber ein babylonisches Sprachwirrwarr, weil die gleichseitige Verwendung der englischen wie auch der deutschen Sprache (teilweise in einem Text) mehr verwirrt als zum konzentrierten Zuhören animiert. Zu allem Überfluss verlieren sich Mors Cordis in textlichen Plattheiten, die so schon tausendmal von vielen Bands aus dem Sektor Punk und Hardcore verwendet wurden. Das nächste Manko ist die recht geringe musikalische Variation aller Titel (Ausnahme "Desire for perfection" und "Tief in mir"). Als bekennender Christ kann ich über Möchtegern-Provokationen wie "Religion ist die Feigheit vor dem eigenen Schicksal" nur müde lächeln. Aber ein "Fuck your religion" mit Nachdruck ins Mikrofon geröhrt ist eben eine coole Sache.

Auf jeden Topf passt ein Deckel! Eine Binsenweisheit, die auf Mors Cordis bezogen einen möglichen Interessenkreis nicht vollkommen ausschließt. Es gibt eben nicht wenige, die Betroffenheitslyrik, auch wenn sie noch so aufgesetzt wirkt, in Verbindung mit letztendlich seelenloser Musik, als ihr Ding ansehen. Und die sollen diese CD kaufen und sich jeden Tag daran erfreuen.



   
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