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Agalloch - Ashes against the Grain
Metalspheres Info-Box

Genre

Atmosphärischer Metal

Label

grau

Rezensent

Volker

Agalloch eilte bereits vor diesem Album ein guter Ruf voraus. Wenn auch nur in einem kleinen, überschaubaren Kreise, doch war bereits klar geworden, dass die US-Amerikaner aus Portland, Oregon für hochklassigen Stoff im Spannungsfeld zwischen Black Metal, Progressivität, folkloristischen Einflüssen und akustischen Elementen stehen. Das hoch geschätzte Debut "Pale Folklore" wurde 1999 herausgebracht, seitdem erschienen bis 2002 noch zwei weitere Longplayer sowie danach 3 EPs in kleinen Auflagen.

In eine Schublade haben sich Agalloch gewiss noch nie stecken lassen, doch "Ashes against the Grain" enzieht sich nun mit besonderer Vehemenz jedem Versuch der Kategorisierung, weshalb ich auch gerne darauf verzichte. Und wenn hier Vergleiche gezogen werden sollen, dann bieten sich nur absolute Ausnahmewerke an. Die wunderbare Aura die Anathemas "Silent Enigma" umhüllt, das Gespür für Atmosphäre auf dem Ulver-Debüt "Bergtatt", die schier endlose Kreativtät von In the Woods... auf "Omnio", die fantastischen Akustikpassagen auf "Cloaked in Ages, Crowned in Earth", dem Abschlusswerk von Morgion. Auch ein Einwirken von Pink Floyd könnte interpretiert werden, und zwar in einer ähnlichen Weise wie sie Tiamat einst auf "Wildhoney" inspirierten. Große Namen also. Anzeichen dafür, in welchen Sphären Agalloch sich bewegen. Angesichts dieses Albums möchte ich aber viel mehr schon von Beweisen sprechen, denn bei wem sollten sich hier Zweifel an dem geradezu begnadeten Talent dieser Band regen?

Erhabener Klargesang, bitteres Keifen, beschwörendes Flüstern...alleine schon der Gesang versprüht Extraklasse, ebenso das traumwandlerisch sichere Zusammenspiel der Instrumentalisten. Berstend vor Ideenreichtum, voller packender Spannungsbögen, progressiv durch unorthodoxe Herangehensweisen, bezaubernd durch grandiose Melodien, elegisch und doch voller Energie. Eine Stunde lang Perfektion in einzigartiger Lebendigkeit, schwer in Worte zu fassen. Agalloch klingen dabei "open minded" im besten Sinne, weder Black Metal noch Death/Doom noch Post Rock noch ambienter Neofolk sind ihnen fremd, die Band kann beim Songwriting hörbar aus einem riesigen Fundus greifen.

Um diesen Genius kompakt innerhalb eines Songs zu erleben, bietet sich vor allem das geradezu überirdische "Not unlike the Waves" an. Ansonsten kann ich einfach nur empfehlen, das gesamte Album geniessend zu erleben, inklusive der weitgehend instrumentalen Triologie "Our Fortress is burning" zum Abschluss. Und mir bleibt abschliessend noch zu sagen, dass ich nicht die geringste Vorstellung habe, wie Agalloch "Ashes against the Grain" noch steigern sollten. Ein sagenhaftes Meisterwerk!



   
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