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Zulu - Guided living: Music for no one
Metalspheres Info-Box

Genre

ohne Kategorie

Jahr

2006

Spielzeit

47:00

Rezensent

Christian

Toll! Zuerst finde ich nicht wirklich heraus, wie die Band denn nun heißt, dann beginne ich mich ob der optischen Gestaltung der CD zu freuen ? und bleibe letztendlich ratlos sitzen. Will man mich hier testen? Das ist die zweite CD in kurzer Zeit, die man ohne mit der Wimper zu zucken experimentell nennen kann. Das ist ja auch okay, das ist letztendlich ja auch das, was kulturelle Bewegungen ausmacht und schöpferische Ressourcen freisetzt. Ich frage mich nur, ob ich es bin, der das erkennen soll? Oder gar muss? Müsste? Eventuell wird man in ein paar Jahren beim Lesen dieses Reviews über mich lachen und sagen, dass ich "die wahre Größe und Bedeutung nicht erkannt habe". Okay, dann ist das so. Auf der anderen Seite ist doch nicht jedes verkopfte Stück Musik gleich eine Innovation ohnegleichen; oder liege ich da verkehrt? Hier spielen in jedem Fall drei Tiroler zusammen auf und versuchen offenbar, Musik zu konstruieren und hernach blitzschnell zu zerlegen. Aufbau und Einriss, wie man es z.B. von den Neubauten, Fantomas, Neurosis, Mr. Bungle, Isis oder Ulme her kennt. Licht und Schatten, das alte Spiel mit den Gegensätzen. Nur leider wirkt das bei Zulu etwas leidenschaftslos und ist zudem noch schlecht produziert (okay, Eigenregie, ist erkannt). Von den erwähnten Vorbildern Sonic Youth, Melvins, Isis und Aphex Twin vermag ich nur ganz schemenhafte Versatzmomente zu erkennen. Aber auch das wäre ja absolut okay, wenn man seinen Idolen nicht tumb nachläuft. Mich erinnern Zulu allerdings eher an die Band von Socke, einem Eigenbrötler aus dem Gymnasium, der zwielichtige Musiker um sich scharte und im Keller der Schule probte. Ist das nun einfach nur drucklos, völlig überambitioniert oder fehlt es schlicht am Geld? Ich weiß es nicht. Seid mir nicht böse, aber Ambition und Avantgarde allein sind es halt nicht. Mutig sind Zulu schon, aber mehr als ein Kopfschütteln für liebenswerte Kauzigkeit bekommen sie von mir nicht. Da wäre mehr drin, denke ich mir. Wenn der eventuell vorhandene Ansatz, unbedingt anders und verquer sein zu wollen raus und Kopf und Bauch somit frei wären. Aber mich mag da der Eindruck täuschen. Alle Suchenden sollten sich das mal anhören, alle eher konventionell strukturierten Hörer: Ohne Zulu geht es euch besser.



   
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