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Bruce Dickinson - Anthology (3DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Hard Rock / Heavy Metal

Label

Sanctuary Records

Rezensent

Volker

Zu Bruce Dickinson an sich bedarf es wohl kaum einleitender Worte und der Titel "Anthology" sowie dies sich auf drei DVDs verteilende Spielzeit von etwa 6(!) Stunden lässt bereits deutlich erkennen, wohin auf dieser Veröffentlichung die Reise geht. Und so findet sich tatsächlich ein ausgesprochen umfassender Überblick über die gesamte Solo-Karriere des Maiden-Frontmanns.

Die DVD Nr. 1 beginnt mit einem 1990 in Los Angeles aufgenommenen Mitschnitt der "Dive! Dive! Live!"-Tour und zugleich mit der vollen 80er-Dosis. Das bezieht sich auf das Stageoutfit Dickinsons und seiner Crew (darunter der wie immer ekstatisch hampelnde Janick Gers), aber ebenso auch auf die Songs. Die decken weitgehend das Solodebüt "Tattooed Millionaire" ab, das zwar viele Maiden-Elemente aufweist, maßgeblich aber im klassischen Hard Rock verwurzelt ist und wie im Falle von "Lickin' the Gun" auch mal in Richtung Glam Rock driftet. Der Sound der Konzertaufnahme klingt nicht sehr druckvoll, aber ordentlich differenziert, die Bildqualität ist solide.

Es folgt ein Zeitsprung von 6 Jahren, was sowohl die Musik als auch die Optik unmissverständlich vor Augen und Ohren führen. Ein einstündiger Mitschnitt der Skunkworks-Tour in den spanischen Städten Pamplona und Girona füllt die zweite Hälfte der Auftakt-DVD. 1996, die Hochzeit von Grunge und Alternative, unverkennbar. Teilweise scheint Dickinsons charismatische Stimme das einzige Bindeglied zwischen diesem Konzert und dem vorherigen, so findet sich in den Setlists auch nur eine einzige Übereinstimmung. Neben Rückgriffen auf die eigene Vergangenheit (die mittlerweile wieder Gegenwart ist), denn mit "The Prisoner" wird auch ein Iron Maiden Song gespielt, ebenso wie in Los Angeles, wo "Bring your Daughter to the Slaughter" zum Zuge kam.
Bei der Bildbearbeitung scheint man viel Wert auf die Attribute "diffus" und "grell" gelegt zu haben. Warum auch immer, dafür ist die begeisterte Stimmung im Publikum gut eingefangen. Dieses gibt gerade bei "Tears of the Dragon" von "Balls to Picasso" alles ? ist ja auch ein wundervoller Schmachtfetzen, selbst für einen eingefleischten Rockballaden-Hasser wie mich.
Ansonsten kann ich jedenfalls nicht behaupten, dass mich "Skunkworks" damals sonderlich begeistert hat, aber angesichts dieses Auftritts habe ich die Gelegenheit, meine Meinung gut 10 Jahre später etwas zu revidieren. Es sind gewiss keine Ausnahmesongs für die Ewigkeit, aber kompakte Stücke mit viel Drive, welche die Vielseitigkeit ihres Erschaffers unter Beweis stellen.

Eine weitere Konzertaufnahme bietet DVD 2 ? und zwar eine, die bereits als feine Live-CD "Scream for me Brazil" bekannt ist. Der Auftritt vor riesiger Kulisse in Sao Paulo im Jahre 1999 lässt allerdings so einige Wünsche offen. Nicht musikalisch, Songs wie "The Tower" und "Accident of Birth" sind unantastbar. Doch sowohl Bild- als auch Soundqualität sind allenfalls dürftig, vom ständigen Hintergrundrauschen bekommt man mit wenigen Ausnahmen mehr mit als von der Stimmung im Publikum.

Wer mitgezählt hat, erwartet nun folgerichtig DVD Nr. 3. Nach den Konzertaufnahmen sind dort sämtliche existierende Promovideos versammelt. 14 an der Zahl, gewiss noch mal ein zusätzlicher Kaufanreiz. Dass "Tattooed Millioniare" und "Tears of the Dragon" (unorthodoxes und sehr fantasievolles Video!) bereits zum dritten Mal vertreten sind, wird wohl niemanden ernsthaft stören. Außerdem finden sich noch zwei Specials: Ein umfassendes Interview mit dem Meister zur Entstehung des "Tyranny of Souls" Albums sowie ein kultiger Rückgriff in die tiefste Vergangenheit in Form des ersten Videos von Samson ("Biceps of Steel") samt zusätzlicher aktueller Interviewsequenz. Geiler NWOBHM-Stoff übrigens!

Zum Abschluss und trotz der schwächelnden "Scream for me Brazil"-Aufnahme: Bruce Dickinsons "Anthology" bietet wirklich viel fürs Geld und dürfte für Fans des Briten unverzichtbar sein.



   
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