Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4666748
Besucher seit 09/2002


Cuatro X - Hatefront
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Sin Sin

Rezensent

Peter

Hamm ist so langweilig, dass die Tauben zum Kacken nach Dortmund fliegen. Eine Boshaftigkeit, die der beschaulichen Gemeinde am Rande des Ruhrgebiets nicht unbedingt gerecht wird. Hinsichtlich Heavy Metal ist es sicherlich etwas langweilig. Da fallen mir spontan die in Vergessenheit geratenen Javelin ein, Delirious halten die Fahne des Thrash hoch und zu guter letzter Cuatro X. Die existieren auch schon 8 Jahre, haben drei Veröffentlichungen in Eigenregie veröffentlicht und können jetzt mit ihrem ersten öffentlichen Silberling aufwarten. Warum es allerdings geschlagene 2 Jahre gedauert hat, bis nach den Aufnahmen die Veröffentlichung erfolgte, keine Ahnung. Da Papier bekanntlich geduldig ist, möchte ich die im Infozettel vermerkten Inspirationen als gelesen und wieder vergessen abhaken. Es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird und wenn ich jetzt die ganzen Referenzen aufzähle, würde das den musikalischen Anspruch der Band als wenig eigenständig darstellen.

An der Eigenständigkeit hat die Band jahrelang gefeilt und das macht sich bei jedem der 10 Titel sofort bemerkbar. Sicherlich sind neuere Strömungen, auch als Metalcore bekannt, durchaus gewollt und stark in den Gesamtkontext integriert worden, aber die Band ist immer noch eindeutig Thrash und mehr als nur eine billige Kopie der bekannten Größen. Schon das einleitende "Hatefront" macht klar, wohin die Reise geht. Mit Volldampf voraus, immer auf der Überholspur, wo einige abgehalfterte Helden von damals den Verkehr nur unnötig aufhalten. Aber die sind bald ausgebremst und von einer immer größer werden Heerschar junger und wirklich innovativer Bands, die dem Genre Thrash neues Leben geben, auf den Standstreifen verbannt worden. Cuatro X haben mit dieser CD den großen Wurf gelandet und können nur gewinnen. Neben einer gehörigen Portion Wut gesellt sich noch ein sehr hohes musikalisches Niveau, dass jeden Titel zu einem Hörgenuss mit Auszeichnung macht. Seien es die ausgefeilten Gitarrenkünste auf "No Return" oder die Abrißbirne "End of Coma", Cuatro X überzeugen in allen Belangen. Abgerundet durch eine druckvolle Produktion setzen Cuatro X mit dieser CD nicht nur für sich selber neue Maßstäbe. Alles in allem, eine der besseren Veröffentlichungen, die die vielen sterilen CDs, die nur bedingt noch Thrash sind, locker ins Abseits stellt.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword