Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4815389
Besucher seit 09/2002


Vader - Impressions In Blood
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Regain Records

Rezensent

Sascha

Das polnische Panzerkommando rollt wieder. Acht Full-Length-Alben hat das Quartett schon auf dem Kerbholz und "Impressions in Blood" liegt auch wie gewohnt optimal im Zeitplan. Vader gehören auch sicherlich zu den präsentesten Live-Bands des Erdballs und manches Mal habe ich mich schon gefragt, wie man bei einem derart vollen Terminkalender eigentlich zwischendurch noch vernünftige Songs schreiben kann. Irgendwie haben Kommandant Peter und seine Soldaten es aber doch wieder geschafft, ein grundsolides Werk auf ihre Fans loszulassen, welches insbesondere diejenigen, denen "The Beast" zu verspielt und vor allem zu langsam war, gefallen dürfte. Warum Vader allerdings Werbesprüche wie "schneller als Litany" nötig haben, will sich mir nicht eröffnen. Meiner Ansicht nach, sollte die Band zu ihrer Entwicklung stehen und lieber den etwas progressiveren Pfad weiter verfolgen.

Die Geschwindigkeit, die - für mich überraschend - auf dem Vorgänger deutlich gedrosselt wurde, um Platz zu schaffen, für zünftige Mosh-Riffs, eingängige Refrains und melodische Zwischenspiele, liegt auf Vaders Neuer wieder vermehrt im oberen Bereich der Skala. Brutale Attacken wie "Shadowfear" oder "As Heavens Collide" tragen die deutliche Handschrift der Band, die zunächst als Morbid Angel-Kopie verlacht wurde und mittlerweile zu einem eigenen Stil gefunden hat. Die martialischen Drums ballern immer noch - in gewohnt druckvollen Sound - dein Resthirn zu Brei und Peters Vocals sind immer noch voller Feuer und Hingabe. Dass Vader also olle Schnarchtassen sind, kann man ihnen nicht vorwerfen, allenfalls dass ihre Musik nach dieser Menge Alben natürlich hochgradig vorhersehbar ist. So wechseln sich Highspeed- und Doublebass-Parts in bekannter Manier ab und werden von Vader-typischen Riffs begleitet, die natürlich nie in Belanglosigkeit abdriften - dafür sind die Jungs zu professionell - aber den erhofften Augenöffner vermissen lassen und manchmal eben doch zu Standardkost führen ("Red Code"). Dennoch hat sich auch die Abwechslung auf "Impressions in Blood" verirrt, so begeistert das doomende "Predator" ebenso wie das mit Tribal-Drums und Orchesterklängen veredelte "The Book". Und auch mitreißende Ohrwürmer bietet das neue Album ("Helleyuah!", "The Book", "Amongst The Ruins", "Warlords"), sowie teils herausragend-melodische Soli ("Amongst The Ruins"), die für Vader nicht immer selbstverständlich sind.

Mir jedenfalls genügt es, um Vaders zahlreichen Fans "Impressions In Blood" ans Herz zu legen. Diese werden das Album sicherlich sowieso kaufen. Für Neu-Entdecker - falls es die noch gibt - bietet sich nun kein zwingender Grund, unbedingt mit Vaders neuem Werk in die Diskografie der Polen einzusteigen. Ich persönlich bin begeisterter Anhänger des tempo-mäßig variableren Vorgängers "The Beast" mit seinen grandiosen Gassenhauern, der bei mir immer noch regelmäßig rotiert. "Impressions In Blood" ist brutal, aber etwas gleichförmig ausgefallen. Wie auch immer, die nächste Tour steht bereits vor der Tür und obwohl die Jungs fast überall zu sehen sind, lohnt sich ein Auftritt von ihnen immer. Einige der neuen Songs auf ihrem neuen Album, werden sich sicher hervorragend ins Set integrieren.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword